Superlative, Kurioses und Denkwürdiges

Meeresmuscheln auf dem Berg? Meran in Bayern? Eine kleine Entdeckungsreise durch das Chiemsee-Alpenland ...

Wussten Sie, dass…

  • …auf der Kampenwand das höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen steht? Es ist stolze zwölf Meter hoch. Zu ausgewählten Terminen im Jahr ist es – solarbetrieben – beleuchtet: an Feiertagen sowie an den Geburts und Todestagen der Erbauer.
  • …auf dem 1800 Meter hohen Wendelstein versteinerte Muscheln zu finden sind? Der Geo-Park-Gipfelweg erklärt an 15 Stationen, wie sie vom Meeresboden dort hingelangten.
  • ...Bad Feilnbach wegen seiner vielen hundert Apfelbäume auch „Bayerisches Meran“ genannt wird? Die Ernte und das zu Marmeladen, Likören und Schnäpsen verarbeitete Obst bieten die Bauern beim traditionellen „Apfelmarkt“ im Oktober an.
  • König Ludwig II. von Bayern einer der ersten Umweltschützer war? Hätte er nicht vor rund 200 Jahren die Insel Herrenchiemsee gekauft, wären die schönen Baumriesen allesamt zu Brennholz verarbeitet worden.
  • …man in der Region Oberaudorf-Kiefersfelden im größten zusammenhängenden Almgebiet Deutschlands wandern kann? Vom Sudelfeld über den Brünnstein, den großen und kleinen Traithen und das Trainsjoch warten auch viele der 60 bewirtschafteten Almen der Region.
  • …die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte das älteste Naturschutzgebiet Bayerns ist? Auf zahlreichen Wanderwegen lassen sich die 17 Toteisseen auskundschaften – und viele lauschige Badeplätze entdecken.
  • …es in Rosenheim dank der ZDF-Krimiserie „Rosenheim-Cops“ mehr Morde als in Chicago gibt? So zumindest formulierte es Regisseur Gunter Krää anlässlich der 200. Folge. Die Führung zu den Original-Drehorten mit dem Titel „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ besuchten im Jahr 2010 rund 4000 Fans der Serie.
  • …der siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart in Wasserburg zum ersten Mal auf einer Kirchenorgel gespielt hat – und es auf Anhieb konnte? Die Reiseaufzeichnungen von Leopold Mozart stützen dies. Es war in der St. Jakobs-Kirche.
  • …man im Chiemsee-Alpenland sein Gepäck nicht selbst tragen muss? Das übernehmen Lamas. In Bad Aibling und Kiefersfelden können sie für eine geführte Trekking-Tour gemietet werden.
  • …es in Kiefersfelden das größte Wasserrad Bayerns gibt? Es steht am Eingang zur Gießenbachklamm. Der Weg durch die wilde Schlucht führt auch zum ältesten Bergbauernhof Bayerns, den Trojerhof, sowie zur bewirtschafteten Schopperalm.
  • Friedensreich Hundertwasser nahe Wasserburg am Inn gelebt hat? Im „Imaginären Museum“ hängen viele Repliken seiner Werke. Die Museumsleiterin Petra Rosner-Dietz erinnert sich an manche Begebenheit mit dem exzentrischen Maler.
  • …es die Ritterschauspiele Kiefersfelden seit dem Jahr 1618 gibt? Es ist damit das älteste Volksschauspiel Deutschlands. Eine Chronik aller bislang aufgeführten Stücke existiert seit 1721. Im Jahr 1829 stand „Alphonsus oder Die Rosenkranz-Komedi“ auf dem Programm.
  • …es nahe dem traditionsreichen Urlaubsort Aschau einen Frauenkraftplatz gibt? Bei einem Spaziergang mit der „Hexe von Aschau“ kann man am imposanten Wasserfall „Schoßrinn“ in sich hineinhorchen und Kraft für wichtige Lebensentscheidungen tanken. Männer, sagt die „Hexe“, stören da nur.
  • …das Delta der Tiroler Ache im Chiemsee Europas größtes Binnendelta und außerdem ein großes Naturschutzgebiet ist? Eine Bootstour aus dem Programm „Der Natur auf der Spur“ führt bis an seinen Rand und gibt Antwort auf die Frage, warum das Delta jedes Jahr um die Größe eines Fußballfeldes wächst.
  • …im kleinsten Museum der Region der älteste Knochen liegt? Es ist ein Mammutknochen aus dem Pleistozän (Eiszeitalter), der im Sitzungssaal des Rathauses Soyen ausgestellt ist. Ein Hausbauer fand ihn beim Kelleraushub.

Neugierig geworden…?