Chiemgaubahn Bahnhof

Das "Aschauer Bockerl" - Bahnverbindung zwischen Niederaschau und Prien...

Die Chiemgaubahn verbindet auch heute noch die Orte Aschau und Prien.

Die Geschichte der Chiemgaubahn

Im Sommer 2013 feierte die Bahnlinie Prien–Aschau ihr 135-jähriges Bestehen. Die Ursprünge dieser Nebenstrecke reichen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Kurz nach Fertigstellung der wichtigen Hauptverbindung München–Salzburg im Jahre 1860, trat man an die bayerische Staatsregierung mit dem Ansuchen heran, in der Region Chiemsee-Alpenland ebenfalls einen Bahnanschluss zu errichten. Unter der Voraussetzung extremer Sparsamkeit wurde der Bau letzten Endes genehmigt, jedoch sollten die an der gewünschten Bahntrasse gelegenen Kommunen für den Erwerb der notwendigen Grundstücke als auch für die Erdarbeiten selbst aufkommen. Damit die Bahnlinie im Staatseigentum bleiben konnte, beteiligte sich der Staat zumindest an den übrigen Bau- und Materialkosten.

Als Freiherr Theodor von Cramer-Klett im Jahre 1875 das Herrschaftsgut Hohenaschau und damit den umfangreichen Holzreichtum des Prientals erwarb, bekundete auch er großes Interesse an einer schnellen Schienenanbindung. Bereits wenige Monate später legte Cramer-Klett seine Pläne zum Bau einer Vizinalbahn zwischen Prien und Aschau unter Übernahme der vom Staat geforderten Kostenbeteiligung vor. Im Mai 1876 stimmte König Ludwig II. dem Bau der Bahnlinie zu und gewährte einen Projektzuschuss in Höhe 1.000.000 Mark aus der Staatskasse.

Im Frühjahr 1877 wurde mit dem Bau der Bahnlinie begonnen. Für den Bau wurde ein Großteil der Gleise, die beim Rückbau des alten Rosenheimer Bahnhofs gewonnen wurden sowie Mangfallbrückenteile wiederverwertet. Der erste Zug fuhr am 18. August 1878, geschmückt mit Königswappen, weißblauen Fähnchen und Girlanden, in Aschau ein.

Vom ersten Tag an wurde die Bahn von den anliegenden Bewohnern dankend angenommen. Aufgrund des hohen Personen- und Frachtaufkommens konnten bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges ansehnliche Gewinne erzielt werden. Während der beiden Weltkriege kam es jedoch zu deutlichen Einschränkungen, wodurch die Einstellung des Bahnbetriebes drohte. Nur durch den hartnäckigen Protest der Anliegergemeinden konnte die Streichung der Nahverkehrslinie verhindert werden.

Die Chiemgaubahn heute

Während früher noch alte Dampflokomotiven für den Fahrbetrieb eingesetzt wurden, werden die Fahrgäste heute mit einem modernen zweiteiligen Dieseltriebwagen der Südostbayern Bahn von Aschau i.Chiemgau nach Prien am Chiemsee befördert.

Das Mitnehmen von Fahrrädern ist kostenlos!

Hier finden Sie den aktuellen Fahrplan der Chiemgaubahn >>

Kontakt

Touristinfo Aschau im Chiemgau
Kampenwandstr. 38
83229 Aschau im Chiemgau

Telefon +49 (0)8052 90490

Fax +49 (0)8052 904945
info@aschau.de

www.aschau.de


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