Kranzhorn Berg

Ein einzigartiger Gipfel mit wundervollem Ausblick auf Inntal und Kaisergebirge…

Das Kranzhorn (1366 Hm) ist ein Grenzberg am Westrand der Chiemgauer Alpen. Der Talort der österreichischen Seite ist Erl, der der deutschen Seite Nußdorf am Inn.

Warum lohnt es sich lohnt das Kranzhorn zu besteigen?

  • Vom herausstehenden Gipfel aus genießt man einen herrlichen 360 Grad Blick
  • Es ist in der Region der einzige der Berg mit zwei Gipfelkreuzen, die durch die Ländergrenze voneinander getrennt sind.
  • Bis zur bewirteten Alm ist der Berg familienfreundlich und gut begehbar.
  • Die Kranzhorn–Kapelle bietet Platz zum stillen Verweilen
  • Sehr vielseitige Wanderwege auf das Kranzhorn hinauf von zwei Ländern aus

Kranzhornalm

Unterhalb des steilen Aufstiegs zum Gipfel befindet sich auf 1300m die Kranzhornalm, welche früher als Schutzhütte diente. Inzwischen ist die Alm zu einem wahren Kinderparadies herangewachsen. Während der Sommermonate ist die Alm bewirtet. Traditionelle Küche und ein Spielplatz inklusive Streichelzoo laden Familien zum Verweilen ein. Zudem besitzt die Alm Schlaflager, welche auch für größere Gruppen geeignet sind.

Die besonderen Gipfelkreuze

Die wohl größte Besonderheit des Kranzhorns ist sein markanter Gipfel mit zwei Gipfelkreuzen. Seit 1504 verläuft durch die Mitte des Gipfelplateaus die Ländergrenze Deutschland-Österreich. Endgültig festgelegt wurde die Grenze 1670, die Grenzsteine befinden sich teilweise noch neben den Wanderwegen. Jedes Land widmete dem Berg ein Kreuz. Die Tiroler errichteten ein Holzkreuz und die Bayern ein Kreuz aus Metall. Den Wanderern wird dadurch ein einzigartiger Gipfel geboten, der nicht nur aufgrund seiner Kreuze einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Von oben bietet sich durch den exponierten Gipfel ein weiträumiger Blick Richtung Kufstein, dem Kaisergebirge und den dahinter liegenden Hochalpen.

Für Kinder ist der Gipfel durch seine steilen Felshänge zum Spielen etwas gefährlich. Sie können ihr Gipfelgefühl besser am kleineren „Gipfelkreuz “ nahe der Alm erleben.

Kranzhorn-Kapelle St. Josef

Unmittelbar neben den Gipfel befindet sich die kleine aufwendig bemalte Kranzhorn-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Einer Überlieferung nach sollen die Heiligenstatuen zu Zeiten des dritten Reichs entnommen und den Berg hinuntergeworfen worden sein. Nach dem zweiten Weltkrieg fand eine Sennerin die Figur des Heiligen Josef unbeschädigt am Fuße des Kranzhorns. Die Figur wurde daraufhin vom damaligen Almwirt wieder in die Kapelle zurückgebracht und kann noch heute dort bestaunt werden.

Was kann man auf dem Kranzhorn alles machen?

Im Sommer:

Bergwandern

Das Kranzhorn kann auf verschiedenen Wanderwegen bestiegen werden, diese führen dann alle bei der Kranzhornalm kurz vor dem Gipfel zusammen. Die Wege sind teils familienfreundlich und teils anspruchsvoll. Ab der Kranzhornalm ist es nur noch eine halbe Stunde bis zum Gipfel. Dorthin führt ein steiler, unbefestigter Weg.

Unser empfohlener Wanderweg aufs Kranzhorn >>

Mountainbiking

Die offizielle MTB-Route führt ab Erl oder Windhausen/Nußdorf am Inn bis zur Kranzhornalm. Der Gipfel ist durch seinen unbefestigten steilen Weg nicht mit dem Rad zu erreichen. Die Bikes können aber für diese Zeit bei der Hütte deponiert werden.

Veranstaltungen

Wer gemütlich bayerischen Flair erleben will, sollte zu einem der Musiknachmittage auf die Kranzhornalm kommen. Unterschiedliche Musikergruppen spielen dabei zünftige Musik bei netten Ambiente. Termine können auf der Homepage der Kranzhornalm in Erfahrung gebracht werden.

Einmal im Jahr veranstaltet der Sportverein Erl zu Sommermonaten einen Berg-Duathlon namens bike and run. Der Duathlon kann mit einem Team aus Biker und Läufer bestritten werden, aber auch als Einzelkämpfer.

Ein Berg, auf dem das Gold fließt

Einer alten Sage nach bestieg einer von vielen Handelsleuten, die einst durch das Inntal marschierten, das Kranzhorn mit einem Topf in der Hand. Unter einer Quelle versteckte er diesen Topf und kurz darauf konnte er ihn prall gefüllt mit Gold wieder abholen. Daraufhin kehrte er immer wieder auf das Kranzhorn zurück, um seinen Töpfchen Gold abzuholen, erzählte aber niemandem von seiner Entdeckung. Eines Tages stieß eine Sennerin, die auf der Suche nach ihrer verlorenen Kuh war, zufällig auf den mit Gold gefüllten Topf, als sie nach ihm greifen wollte, begann der Berg zu beben. Die Sennerin lief ängstlich davon und fand dabei ihre Kuh wieder.

Eine weitere Sage erzählt von einem Bergfürsten, der inmitten des Kranzhorns lebte. Als eine Sennerin einst auf eine tiefe Grube stoß, kletterte sie hinunter und fand schwarze Steine hinter einem Bündel Reisig versteckt. Sie nahm aus Neugierde einige davon in ihrer Tasche mit, um sie im Tal genauer zu betrachten. Als sie die Steine wieder aus ihrer Tasche herausnahm, waren sie aus purem Gold.

Kontakt

Tourist-Information Nussdorf
Brannenburger Str. 10
83131 Nußdorf am Inn

Telefon +49 (0)8034 907920

Fax +49 (0)8034 907921
verkehrsamt@nussdorf.de

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