Schnappenkirche Kirche

Hoch über Marquartstein...

Das Schnappenkircherl oder St. Wolfgang Kirche auf dem Schnappenberg liegt auf 1100 Hm und thront über dem Achental mit Aussichten bis zum Chiemsee. Zugehörig zur Parrei Staudach-Egerndach ist die Kirche schon seit langem nicht nur aufgrund der einmaligen Lage sehr gut besucht von Wanderern, Pilgern und Bergradlern vor allem.

Schon um 1500 wurde eine hölzerne St. Wolfgangskapelle erwähnt zu der damals schon Pilger kamen. In den Jahren 1637 bis 1640 wurde die Kapelle in der heutigen Form erbaut nach Anordnung der Pröpste vom damaligen Kloster Herrenchiemsee. Bis Anfang des 18. Jahrhunderts wurden in der Schnappenkirche Messen abgehalten. In den Folgejahren wurde das Kirchlein mehrmals renoviert und 1822 offiziell geweiht.

Der Legende nach soll ein Hirsch in einer stürmischen Nacht in der Kapelle Zuflucht gesucht haben. Doch der Hirsch war durch die zugeschlagene Tür in der Falle und begann an den Seilen der Glocken zu knabbern. Das Tier wurde von einem Jäger befreit und es soll noch oft zu der Kapelle zurück gekehrt sein.

Der Barockbau ist aus weißen Tuffstein gefertigt und das Dach ist mit Holzschindeln versehen. Der Zwiebelturm auf dem Dach in Form eines Dachreiters ist das Wahrzeichen der Kirche. Der Entwurf des Altars stammt von Stefan Gelner aus Unterwössen (1870) und ersetzte den damaligen Hochaltar aus dem Jahre 1644. Auf dem Altarbild sieht man den Kirchenpatron Wolfgang von Regensburg.

Unweit der Kirche ist etwas versteckt eine heilsame Quelle. Ein ehemaliger Wasser- und Frauenkultort, der nach Überlieferungen bereits im 12. Jahrhundert bestand.

Kontakt

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