Wendelstein Berg

Der Wendelstein - bayerischer Paradegipfel und Erlebnisberg

Der Wendelstein ist vom Inntal ab Brannenburg und von Bayrischzell erreichbar.

Warum jeder mindestens einmal den Wendelstein besuchen sollte?

  • Der im östlichen Mangfallgebirge gelegene, markante Wendelstein ragt mit seinen 1838 Metern Höhe über die Gipfel seiner Nachbarberge. Dadurch ermöglicht sich ein weitläufiger Blick in sämtliche angrenzende Gebiete.
  • Als Teil eines urzeitlichen Korallenriffs lassen sich heute noch viele Fossilien in den verschiedenen Gesteinsschichten sowie eine ganze Muschelkalkwand (beim Wendelsteinkircherl) finden.
  • Die höchstgelegene Kirche Deutschlands, der Geo-Park, die Eishöhle, die schöne Aussichtskanzel, ein neu gestalteter Spielplatz und die ausgezeichnete Gastronomie lassen den Wendelstein zu einem ganz besonderen Ausflugsziel werden.
  • Durch Zahnradbahn und Seilbahn kann der 1838 Meter hohe Wendelstein bequem erreicht werden.
  • Eine echte Filmkulisse besuchen? Auf dem Wendelstein ist das möglich. Mehrere Filmproduzenten nutzten schon den markanten Gipfel des Wendelsteins als Drehort. Der bekannte Kinoschlager „Wer früher stirbt ist länger tot“ benutzte 2006 das Gipfelplateau des Wendelsteins für wichtige Filmszenen.

Wie komme ich auf den Wendelstein?

Zahnradbahn

Die erste elektrisch betriebene Bergbahn von Brannenburg auf den Wendelstein schuf Otto Steinbeis 1910. Schon nach zwei Jahren war der Bau des Pionierwerks beendet. Heute bringt Sie die Zahnradbahn in 25 Minuten auf den Berg. Über die Jahre wurden die Wagons der Bahn erneuert, nur noch zu den Mondscheinfahrten werden für Nostalgiefans die ehemaligen Wagons verwendet (Fahrdauer ca 55 Minuten).

Von 9 bis 15 Uhr fährt die Bahn stündlich.

Durch Bedarfshaltestellen an Mitteralm und Aipl ist es für Wanderfreunde möglich, nur Teilstrecken zu Fuß zu gehen.

Informationen zur Zahnradbahn>>

Seilbahn

Mit der Großkabinen-Seilbahn gelangen Sie in nur 7 Minuten vom Ortsteil Osterhofen in Bayrischzell zur Bergstation. Fahrzeiten sind täglich von 9:15 bis 16 Uhr (von 1. Juni bis 30. September bis 17 Uhr) möglich.

Barrierefreiheit:

Sowohl die Zahnradbahn in Brannenburg ist barrierefrei zertifiziert als auch die Seilbahn in Bayerischzell. Die Mitarbeiter der Bergbahnen helfen aber gerne beim Ein- und Ausstieg. Bis zum Wendelsteinhaus mit Terrasse ist das Gebiet für Rollstuhlfahrer zugänglich. Im Bergbahnhof gibt es ein Behinderten-WC.

Ringlinie

In der Sommersaison umrunden zwei Busse von Bayrischzell und Fischbachau aus den Wendelstein. Unterwegs gibt es zahlreiche Ausflugs- und Besichtigungsmöglichkeiten. Alle Gäste, die eine Gästekarte der Orte Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bayerischzell, Brannenburg, Raubling, Fischbachau, Flintsbach und Oberaudorf besitzen fahren umsonst. Die Busse besitzen eine Rollstuhlrampe und sind mit Rollstuhlplätzen ausgestattet.

Informationen zur Ringlinie>>

Gastronomie auf dem Wendelstein

Wendelsteinhaus: Das Panoramarestaurant befindet sich nur ein paar Meter von der Bahn entfernt und überzeugt durch den beeindruckenden Blick in die Bergwelt. Es erwartet sie kulinarischer Genuss in luftiger Höhe. Das Haus bietet außerdem Platz für Events und Hochzeiten. Im Untergeschoss des Wendelsteinhauses und im Durchgang zur Zahnradbahn sind Geschichte und Erbauung der Zahnradbahn und deren Wasserkraftwerk mit Werkzeugen, Filmen und Fotografien dokumentiert.

Mitteralm: Die bewirtete Alm an der Mittelstation der Wendelsteinzahnrandbahn bietet 55 Wanderern einen Platz zum Übernachten.

Talbahnhofstüberl: Direkt am Talbahnhof gelegen bietet sich hier die Möglichkeit Wartezeiten an der Bahnstation bei einem Café zu überbrücken.

Was kann man auf dem Wendelstein machen?

Der Wendelstein ist ein exponierter Berg (1838 m) im Mangfallgebirge und bietet einen wunderbaren Rundblick ins Voralpenland bis in den Alpenhauptkamm. Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Berge der Bayerischen Alpen.

  • An der Bergstation selbst liegen das Wendelsteinhaus, das Wendelsteinkircherl, die Aussichtsplattform "Gacher Blick" (Überblick über rund 200 Berggipfel) und die Wendelsteinhöhle.
  • Der 100 Meter höher gelegene Gipfel ist per Gipfelweg erreichbar (Serpentinen und Treppen, gut gesicherter Weg). Dort befindet sich das Gipfelkreuz, die Wendelinkapelle und die Sternwarte.
  • Ebenso befinden sich auf dem Gipfel eine Wetterwarte, der rot-weiße Sendemasten des Bayerischen Rundfunks und eine Sternwarte. Dieser Bereich ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und nur innerhalb einer gebuchten Führung zur Besichtigung freigegeben.

Im Sommer:

Wandern

  • 1780 wurde die Besteigung des Wendelsteins erstmals dokumentiert, später erwanderten sogar Könige und Prinzen den Berg. Die Wanderungen vom Tal auf den Wendelstein können von mehreren Ausgangsorten aus erfolgen. Brannenburg, Bad Feilnbach und Bayrischzell sind die gängigsten Ausgangspunkte. Die kompletten Aufstiege dauern circa von 2-4 Stunden abhängig von der Route. Von Brannenburg aus folgt man einfach der Beschilderung zum Gipfel- und Panoramaweg. Auch der Weitwanderweg "Maximiliansweg" führt über den Wendelstein.
  • Von der Bergstation unterhalb des Wendelsteinkircherls führt der Gipfelweg auf das Gipfelplateau. Der Weg zum Gipfel dauert ca. 20 Minuten und ist auch für mäßig geübte Wanderer geeignet. In der Regel ist der Weg im April und Mai aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen, ebenso bei Schnee und Eis. Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück oder über den nördlichen Panoramaweg (ca. 40 Minuten) (für geübte Wanderer). Beide sind bei gut gesichert und befestigt, festes Schuhwerk ist jedoch wichtig.
  • Am Wendelstein schildern insgesamt 36 Schautafeln die Entstehung der Alpen und ihr Schicksal im Laufe der Zeit. Wachsame Wanderer können noch heute Spuren der damaligen Zeit in Fossilien an den Felswänden bewundern.
    • Fünf Tafeln entlang der vier verschiedenen GEO-Park Wanderlehrpfade zeigen das unverwechselbare 360°-Panorama des Wendelsteins. Alle vier Rundwege sind ausgeschildert und auch für weniger geübte Wanderer leicht begehbar.
    • Auf 31 kleineren Tafeln werden dem Betrachter die Gebirgsentstehung, das urzeitliche Leben auf der Erde, das Wachstum der Riffe und andere erdwissenschaftliche Phänomene nähergebracht.

Geo-Park Wege am Wendelstein >>

Wendelsteinhöhle

Die selbstständig begehbare Wendelsteinhöhle ist Deutschlands höchste Schauhöhle und liegt hinter dem Bergbahnhof der Zahnradbahn. Sie ist interaktiv mit englisch- und deutschsprachigen Informationen aufbereitet.

Die Höhle ist Teil eines ganzen Höhlensystems, das sich durch das Wendelsteinmassiv zieht. Die hohe Lage lässt vermuten, dass die Höhle schon vor Auffaltung der Alpen entstanden ist. Über rund 80 Stufen gelangen Sie in das Innere des Berges. Auf einem Weg (ca. 200 Meter) kommen Sie zum natürlichen Höhleneingang, auf dem anderen Weg zur sogenannten „Kältefalle“, denn sogar im Hochsommer liegt hier, am tiefsten Punkt der Höhle, noch Schnee.

Aussichtskanzel

Wenige Meter von der Bergstation und dem Wendelsteinhaus entfernt befindet sich die Aussichtskanzel "Gacher Blick". Von dort genießt man einen weitläufigen Blick auf die Chiemgauer Alpen, den Wilden Kaiser, die Zentralalpen sowie das Karwendel- und Wettersteingebirge mit dem höchsten Gipfel Deutschlands, der Zugspitze.

Um einen Überblick zu gewinnen ist auf der Aussichtskanzel ein Panoramabild mit dem Bergpanorama in beschrifteter Form zu sehen.

Jahrhundert-Ausstellung

Die Erschließung des Wendelsteins und der Bau der Zahnradbahn sind das Ausstellungsthema im Untergeschoss des Wendelsteinhauses. Fotos, Werkzeuge und ein Film dokumentieren diesen Zeitabschnitt.

Spielplatz für Kinder

An der Bergstation wurde unter dem Motto "heimische Tierarten im Gebirge" ein kleines Spielareal für Kinder errichten. Neben dem „Mankeibau“ (Murmeltierhöhle) mit unterirdischer Rutsche oder dem Klettergerüst ist die riesige begehbare Gams das Highlight.

Wendelsteinkirche

Deutschlands höchstgelegene Kirche wurde 1889 errichtet. Zahlreiche Spender finanzierten damals den Bau der neugotischen Kirche. Diese Geldgeber sind nun im Inneren der Kirche nahe des Eingangs verewigt, in einem der kunstvoll gestalteten Glasfenster finden sich die Wappen derjenigen Orte und Länder, die am meisten gespendet haben. Die Wendelsteinkirche ist auf einer urzeitlichen Muschelkalkwand errichtet.

Jeden Sonntag findet in der Kirche um 11 Uhr eine Messe statt. Wer hoch oben auf den Bergen heiraten will, hat hier die Chance dazu, sich auf 1730 Höhenmetern das Ja-Wort zu geben.

Wendelinkapelle

Aus Dankbarkeit über seine wiedergefundenen Rösser, errichtete ein Bauer aus Bayrischzell 1718 die Wendelinkapelle auf dem Gipfelplateau des Wendelsteins. Damit ist sie das älteste Gebäude auf dem Wendestein.

Sternwarte

Über den Gipfelweg erreichbar ist die Sternwarte, die im Sommer regelmäßig Führungen anbietet. Sie gründet auf die Errichtung eines Sonnenobservatoriums 1941, die in den 80er Jahren zu einer Universitäts-Sternwarte umgewandelt wurde. Mit einem Zweimeter-Spiegelteleskop können nächtliche Himmelsobjekte beobachtet werden.

Im Winter:

Skigebiet

Auf rund 11 Kilometer Piste finden Naturschneefans und Individualisten im Skigebiet Wendelstein das pure Fahrvergnügen. Aber aufgepasst, die erste Abfahrt ist eine schwarze Piste, die man nicht umfahren kann. Deshalb sollte man seine Bretter gut im Griff haben. Von Bayrischzell aus gelangt man mit der Seilbahn, von Branneburg aus mit der Zahnradbahn bis zur Bergstation. Zur Einkehr lädt das Wendelsteinhaus mit gemütlichen Liegen und Decken zum Aufwärmen oder die Mitteralm ein.

Ski-und Rodelgebiet Wendelstein>>

Veranstaltungen

Am Wendelstein bayerische Bräuche erleben - das können Sie mit dem Oster-Oarscheibn, der Berg-Kirchweih, Bergadvent oder einem Hüttenabend. Kulinarische Schmankerl genießen Sie bei der Mondscheinfahrt, dem Sonntagsbrunch, viele musikalische Events erwarten Sie. Oder möchten Sie einmal Höhlenforscher werden und die Wendelsteinhöhle unter Anleitung erkunden?

Veranstaltungen Wendelstein >>

Webcam Wendelstein

Webcam der Bergstation Wendelstein >>

Wussten Sie schon, woher der Name "Wendelstein" kommt?

Der Sage nach haben Berggeister in den Höhlen des Wendelsteins große Schätze bewacht. Davon brachten die kleinen Geister freundlichen Almleuten etwas mit, als sie ihnen bei der schweren Arbeit halfen. Jedoch folgten ihnen gierige Menschen aus dem Tal, um den Schatz zu stehlen und fanden jedoch in der Höhle anstelle Gold und Eisenerz nur Kalkgestein vor. Die guten Berggeister waren ab diesem Tag verschwunden und die verwandelten Steine trugen zum Namen "Wendelstein" bei.

Kontakt

Wendelsteinbahn
Sudelfeldstr. 106
83098 Brannenburg

Telefon +49 (0) 8034 308-0

info@wendelsteinbahn.de

https://www.wendelsteinbahn.de/


Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG

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