Nr. 20 Von Aschau über die Kampenwand bis Sachrang

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung


Vorab anzumerken: der Alpenverein hat die Wanderroute Nr. 20 mit der Nr. 200 markiert (rotweiße Striche und Punkte). Der Weg Nr. 20 stimmt bis auf kleine Abweichungen mit diesen Markierungen überein.
Sie lassen Aufham hinter sich, gehen bergauf bis zum Wasserhochbehälter und überqueren nach diesem die Forststraße und die Skiabfahrt. Folgen Sie weiter bergauf dem Ziehweg und überqueren Sie zum 2. Mal die Skiabfahrt an der Liftstation am Kaltwasserl, um dann nach einigen Minuten Gehzeit auf den geteerten Almwirtschaftsweg zu stoßen. Kurz nach dem Kapellerl verlassen Sie die Straße, um ein Stück die Abfahrt in Richtung Gori-Alm emporzusteigen und den Ausblick auf den Chiemsee zu genießen. Sie erreichen die Alm und weiter geht es wieder auf dem Fahrweg bis zur Steinling-Alm und SonnenAlm vor der Bergstation der Kampenwandseilbahn (wer sich den Weg verkürzen möchte, kann mit der Seilbahn eine Bergfahrt nehmen) Sie sollten eine der beiden Almen zum Rasten nutzen, denn es liegt noch ein weiter Weg vor Ihnen. Nach ca. 3-stündigem Aufstieg, zuletzt auf dem gut gesicherten Panoramaweg nach SW bis hinüber zur SonnenAlm und Bergstation der Kampenwandseilbahn, verlassen Sie den Sattel, um den Abstieg Richtung Dalsen-Almen zu beginnen. Ca. 1,5 Stunden folgen Sie einem immer schmäler werdenden Pfad, vorbei an der Hofbauernalm und erreichen die Dalsen-Almen, die auf 1050 m auf einem Sattel zwischen der Kampenwand und dem Weitlahnerkopf liegen. Sie überqueren eine  Forststraße und lassen die Almen ostwärts hinter sich liegen. (Wem es nun reicht, der kann hier bequem ins Priental nach Hainbach absteigen). Nun geht es wieder 2 km steil aufwärts.  600 Höhenmeter müssen Sie auf die kurze Distanz bis zum Weiterlahnkopf (1615 m) überwinden.  Zuerst durch baumfreies Gelände, dann ca. 1/3 des Aufstiegs durch schattenspendenden Bewuchs, und Sie erreichen unterhalb des Gipfels einen felsigen Steig, der mit einem Drahtseil gesichert ist und bei nassem Wetter sehr glitschig sein kann (nur für Geübte!). Die Aussicht vom Weitlahnerkopf mit seinem Gipfelkreuz belohnt Sie für die Anstrengung! Jetzt geht es nicht mehr so anstrengend weiter zur Roßalm - mit 1731 m die höchstgelegene bewirtschaftete Alm in den bayerischen Alpen - die zw. dem Roßalpenkopf und den Aschentaler Wänden liegt. Nach einer Stärkung folgen Sie dem – Blumen umrahmten wenig bergigen -  Weg in Richtung Süden zum Geigelsteingipfel. Hier geht es wieder steil durch ein Latschenfeld bergauf und Sie stehen bald am Gipfelkreuz des Geigelsteins (1808 m) und genießen atemberaubende Rundum-Ausblicke.
Ein Stück geht es den eben benutzten Weg bergab, dann aber den Pfad hinunter zur Oberkaseralm und Priener Hütte. Dort treffen Sie auf den Weg Nr. 3. Sie folgen dem Almwirtschaftsweg ins Tal, vorbei an den Abzweigen zur Schreck- und Acker-Alm und erreichen die Tal-Almen. Hier biegen Sie rechts ab, um direkt neben der Hütte auf den alten Geigelsteinweg zu treffen und ihm weiter zu folgen, bis er wieder in den Almwirtschaftsweg mündet. Diesem folgen Sie bis zu Ihrem Zielpunkt, dem Parkplatz Geigelsteinaustieg bei Sachrang.

 

SonnenAlm Kampenwand, 1470 m, Tel. 0049 (0) 8052 - 4411, Übernachtung

Roßalm, 1731 m, Tel. 0049 (0) 08061 - 47 10

Priener Hütte, 1410 m, Tel. 0049 (0) 8057 - 4 28, Übernachtung

Liftstüberl, 1170 m, Tel. 0049 (0) 8052 - 27 09, Übernachtung

Hofbauernalm, Dalsenalmen und Roßalm nur im Sommer bewirtschaftet bzw. behirtet.
 

Schwierigkeit mittel
Länge24,03 km
Aufstieg 1660 m
Abstieg 1527 m
Dauer 11,30 h
Niedrigster Punkt604 m
Höchster Punkt1737 m