Von Wasserburg über Gabersee nach Attel und zurück durch die Innauen

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Die Wanderung führt von Wasserburg über Gabersee und Kornberg nach Attel. Über Elend, die Attlerau und die Innauen geht es zurück nach Wasserburg.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Parkplatz „Unter der Rampe“ (Bahnhofsplatz, 83512 Wasserburg a. Inn)

Wegbeschreibung

Die erste Hälfte des Weges bis nach Elend bei Attel führt entlang des Jakobsweges. Dieses ist ausgeschildert, so dass die Orientierung leicht fällt.

Zuerst geht es die Rampe und den Köbingerberg relativ steil hoch in den Stadtteil Burgau. Durch Wohngebiete und entlang des weitläufigen Geländes des Inn-Salzach-Klinikums geht es stets nach Westen Richtung Stadtteil Reitmehring. An einem markanten Wohnhochhaus folgen wir der Beschilderung des Jakobsweges nach links. Bald verlässt der Weg bebaute Gebiete und führt über Wiesen und Wälder stets nach Süden. Immer wieder ergeben sich bei entsprechender Witterung wunderschöne Ausblicke auf die Alpen, besonders auf Höhe Kornberg und kurz vor Attel.

Am Ortseingang von Attel bietet sich an, nach links einen Abstecher zur Kneipp-Anlage zu machen. In der Ortsmitte Attels schauen wir uns natürlich die sehenswerte Barockkirche an, ehe wir rechts des Brauhauses die steile Treppe hinunter nach Elend nehmen.

Unten angekommen biegen wir nach links ab (der Jakobsweg führt hier nach rechts). Die Route verläuft dann unterhalb des Steilufers direkt am Ufer des Inns entlang. Nach einem Stück weitet sich das Tal in die landwirtschaftlich genutzte Attlerau. Hier haben Sie nun die die Wahl, ob Sie den asphaltierten Weg links durch die Au nehmen oder sich rechts halten und den parallel verlaufenden Inndamm (Hochwasserdeich) benutzen. Letztere Variante bietet tolle Ausblicke in den Auwald.

Nach einigen Kilometern rückt das Steilufer wieder bis an den Inn heran. Hier vereinigen sich beide Wege wieder und der nun sehr schmale Pfad führt an Heberthal vorbei direkt in den Auwald. Bis Wasserburg liegt nun ein sehr idyllischer Teil vor uns – der dichte Auwald mit zahlreichen Tümpeln erinnert zeitweise an einen tropischen Regenwald. Im Staubereich des Inns oberhalb der Staustufe Wasserburg hat sich in etwa 90 Jahren ein einzigartiges Naturparadies entwickelt.

Wir folgenden stets dem Verlauf des Weges, der nun immer entlang des Inns bis Wasserburg führt. Die Stadt kündigt sich schon von weitem mit ihren Kirchtürmen und der Innfront an. Der Weg endet direkt am Parkplatz „Unter der Rampe“, nachdem ein kurzer alter Eisenbahntunnel durchquert wurde.

Sicherheitshinweise

Der Weg wird bei Schnee- und Eisglätte abschnittsweise nicht geräumt und gestreut.

Anfahrt

Wasserburg a. Inn ist gut ausgeschildert. Die Anfahrt erfolgt am besten über „Wasserburg West“ und weiter Richtung „Altstadt“ bzw. „Parkplatz Unter der Rampe“.

Parken

Parkplatz „Unter der Rampe“, kostenlos

Öffentliche Verkehrsmittel

Alle Buslinien mit Ziel "Wasserburg". Aussteigen an der Haltestelle "Wasserburg Stadt, Busbahnhof" (für die meisten Linien ist das die Endhaltestelle).

Wenn Ihnen der Weg hin und zurück zu weit ist, können Sie auch von oder nach Attel den Bus der Linie 9416 benutzen. Wir empfehlen, dann schon in Richtung Attel zu fahren, damit Sie für den Rückweg vom Fahrplan unabhängig sind. Die Linie 9416 von DB Oberbayernbus wird nämlich nicht allzu häufig bedient (www.rvo-bus.de).

Schwierigkeit mittel
Länge14,49 km
Aufstieg 176 m
Abstieg 176 m
Dauer 3,30 h
Niedrigster Punkt424 m
Höchster Punkt502 m
Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit

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GPS-Track

Quelle

Gästeinformation Wasserburg am Inn

Autor

Andreas Hiebl