Die legendäre Welt der „Wikinger!“

Große Erlebnisausstellung im Ausstellungszentrum Lokschuppen

Mächtig, mutig, männlich. Die Wikinger stehen für Abenteuerlust, für Wissbegierde und Macht, wir assoziieren mit ihnen Hörnerhelme, blutige Streitäxte und viel Met. Das Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim räumt in der Erlebnisausstellung „WIKINGER!“ auf mit derartigen Klischees und zeigt die Welt der Bevölkerung aus dem hohen Norden in all ihren Facetten. Die Inszenierung von mehr als 500 ausgestellten Originalen aus der Wikingerzeit erzählt von Beutezügen, vergrabenen Schätzen, von Strategie, von Glaube, Gefahr und Kampf, von starken Wikingerinnen oder von den „Pferden der Meere“, wie sie selbst ihre Schiffe nannten. „WIKINGER!“ erklärt Zusammenhänge und Beweggründe, klärt populäre Irrtümer auf und bietet an 40 interaktiven Medienstationen Geschichte zum Anfassen. Die Ausstellung läuft vom 11. März bis zum 4. Dezember 2016.

Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Marcel Huber betonte bei der Eröffnung die Besonderheit der Ausstellung: „Bayern und Seefahrt? Das schließt sich nur auf den ersten Blick aus. Denn der Lokschuppen versteht es, ausgefallene Themen auf faszinierende und abwechslungsreiche Art zu präsentieren. Rosenheim ist damit wieder einmal ein kultureller Anziehungspunkt mit Strahlkraft über die Region hinaus. Hier wird Geschichte gelebt, erklärt und mit viel Liebe zum Detail aufgearbeitet – eine wahre Bereicherung für Bayern.“

Die Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim hat rund 2,5 Millionen Euro in die aufwändige Schau investiert. „Wir haben einen sehr hohen wissenschaftlichen Anspruch“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. „Mit durchschnittlich mehr als 170.000 Besuchern pro Ausstellung in den vergangenen fünf Jahren gehören wir sicher zu den Top Ten der deutschen Ausstellungshäuser. Diese Position wollen wir halten und ausbauen.“ Die größte Herausforderung sei dabei, den wissenschaftlichen Anspruch und den Charakter einer unterhaltenden, familienfreundlichen Ausstellung miteinander zu verbinden. „Das ist ein Balanceakt, den es jedes Jahr erneut zu bewältigen gilt.“ Auf 1.500 Quadratmetern zeigt die derzeit deutschlandweit größte Wikinger-Schau, dass die wahre Geschichte der skandinavischen Völker im Frühmittelalter noch spannender ist als alle Mythen, die sich um sie ranken. Das Ausstellungszentrum Lokschuppen präsentiert zum Teil erstmals ausgestellte Wikinger-Originalobjekte aus dem Lunds Universitets Historiska Museum in Schweden und Leihgaben aus zwanzig weiteren namhaften europäischen Museen.

Die Besucher dürfen sich auf zahlreiche Highlights freuen: darunter ein wikingerzeitlicher Eisenhelm und Waffen wie zum Beispiel das bekannte Ulfberht-Schwert. Diese besondere Klinge steht für den Fernhandel mit Waffen oder Waffen – Plagiaten, den die Wikinger trotz eines Exportverbotes betrieben haben. Weitere außergewöhnliche Exponate sind ein Wikinger-Schädel mit gefeilten Vorderzähnen, dem Zeichen für besonders starke Krieger,  Goldschmiedearbeiten von höchster handwerklicher Qualität wie etwa der Beschlag eines fliegenden Mannes aus Uppåkra, das Skelett einer reichen Wikingerin, oder ein echter Runenstein aus Lund in Schweden. Die Wikinger hatten auch Kontakte nach Oberbayern. Das belegen Teile einer unikaten Riemengarnitur aus der Wikingerzeit mit skandinavischer Ornamentik, die in Marquartstein gefunden wurden.  

Auch Kino- und Serienfans kommen auf Ihre Kosten: das begehbare 17 Meter lange Original-Kulissenschiff aus dem Film „Wickie auf großer Fahrt“ geht auf dem Lokschuppenvorplatz vor Anker. „Wickie“ selbst leitet Kinder auf einem altersgerechten Pfad durch seine Welt. Für die „WIKINGER!“ hat der Lokschuppen die Museumspädagogik noch einmal verbessert. Die diesjährigen Themenführungen für Schüler aller Altersklassen, die sich an den Lehrplänen orientieren, sind noch stärker zielgruppenorientiert. „Inhalte und Schwerpunkte sind nach Alter und Wissensstand maßgeschneidert“, so der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck. „Die Themenführungen beleuchten das Leben der Wikinger in ihrer Zeit, wie etwa Schifffahrt und Schiffsbau, das Alltagsleben oder die Wikinger als Siedler, Händler und Plünderer.“ In anschließenden Workshops vertiefen die Schüler das Wissen. Sie basteln „seetaugliche“ Wikingerschiffe, kleine Bronze-Schatzkästchen oder Schlüsselanhänger mit Runenzeichen. Für die jüngsten Besucher ab Kindergarten und Vorschule wird das Programm um einen „Schnupperkurs Ausstellung“, indem sie die Kulturtechnik des Ausstellungsbesuchs erlernen, erweitert.

Familien und Gruppen messen ihre Kräfte auf dem Wickie-Parcours, dem Themenspielplatz im rückwärtigen Bereich des Ausstellungszentrums, Buben und Mädchen können ihren persönlichen „Wickie-Geburtstag“ im Lokschuppen feiern. Zahlreiche Spezialführungen beleuchten die Wikingerzeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Besonders interessierte Erwachsene können erstmals ihre Kenntnisse über die Wikinger mit der Kuratorin Dr. Michaela Helmbrecht in einer speziellen Expertenführung vertiefen. Gourmets kommen beim kulinarischen Angebot „Essen wie die Wikinger“ auf ihren Geschmack. Exklusiv sind die Taschenlampenführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Dazu gibt es Familienführungen und den Kulturgenuss für Aktiv-SeniorInnen. Informationen zur Ausstellung, zu Eintrittspreisen und Führungen gibt es im Internet unter www.lokschuppen.deund telefonisch unter 08031/ 3659036.

 

WIKINGER!

Eine Ausstellung der VERANSTALTUNGS + KONGRESS GmbH Rosenheim

Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim
Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Öffnungszeiten: 11.03. bis 04.12.2016
Mo - Fr von 09:00 - 18:00 Uhr I Sa, So u. Feiertag von 10:00 - 18:00 Uhr
Telefon: +49 (0) 80 31 / 3 65 90 36  E-mail: lokschuppen@vkr-rosenheim.de
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