GEMA-Gebühren

Handlungsempfehlungen für Vermieter...

Handlungsempfehlungen des DTV

Bei der momentan laufenden Forderungswelle der GEMA-Gebühreneintreiber liegt eine sehr komplexe Rechtslage vor. Um unsere Gastgeber zu unterstützen, schließen wir uns den folgenden Handlungsempfehlungen des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) an:

  1. Alle Beherbergungsbetriebe sollten dem Gebührenbescheid der Verwertungsgesellschaften folgen – allerdings empfiehlt es sich, unter Hinweis auf die laufenden Verfahren und das Fehlen einer BGH-Entscheidung nur unter Vorbehalt zu zahlen. Falls der BGH zu einem späteren Zeitpunkt zugunsten der Vermieter von Ferienwohnungen entscheidet, besteht die Möglichkeit, das gezahlte Geld außergerichtlich zurückzuerhalten.
  2. Die von der GEMA versendeten Verträge müssen nicht unterschrieben werden. Vielmehr können sich die Vermieter auch jährliche Rechnungen schicken lassen und diese einmal jährlich begleichen.
  3. Sofern nicht ganzjährig vermietet wird, können mit der GEMA Saisonverträge abgeschlossen werden bzw. Verträge, die den tatsächlichen Nutzungszeitraum berücksichtigen.
  4. Die Vermieter sollten prüfen, ob die Vergütungsansprüche der GEMA bereits verjährt sind. Dies kann der Fall sein bei Ansprüchen aus dem Jahr 2007 und zurückliegenden Jahren. Vermieter müssen sich dann ausdrücklich auf die Verjährung berufen.

Hier finden Sie zudem die Kontaktdaten der GEMA Bayern, wenn Sie ein schriftliches Widerspruchsschreiben an die GEMA richten wollen:

GEMA Bayern
Johannisstraße 1
90419 Nürnberg
Tel.: 0911 93359-293
0911 93359-254
bd-n@gema.de