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Historische Stätte

Die Barockkrippe von Frauenwörth

Auf Frauenchiemsee gibt es eine der ältesten Krippen im süddeutschen Raum.

Die "Große Barockkrippe" des Klosters Frauenwörth auf der Fraueninsel gilt als eine der ältesten Krippen im süddeutschen Raum. Wie sich dem Tagebuch der Äbtissin Magdalena Haidenbucher (1606-1650) entnehmen lässt, ließ sie die damals schon in der Konventkrippe vorhandenen Figuren erstmals zur Weihnacht 1627 in der Apostelkapelle (heute Irmengardkapelle) im Münster aufstellen.

Als Folge der Säkularisation, deren Zugriff die Figuren glücklich entkamen, sind keinerlei Archivunterlagen der ältesten Krippen im süd- deutschen Raum erhalten geblieben, die auf die Herkunft der Schnitzarbeiten hinweisen würden.

Die Figuren sind bis zu 80 Zentimeter hoch. Die prächtigen und wertvollen Stoffe und Gewänder entstanden zweifellos im Kloster selbst. Unter den heute noch vorhandenen Figuren gehören das Jesuskind, Maria und Joseph, drei Hirten, vier Propheten und drei Engel zum ältesten Bestand.

Eine Besonderheit weist die Figur des "tanzenden Jesuleins von Frauenwörth" auf. Es tanzt den Heiligen Drei Königen bei der Huldigungsszene mit der zum Friedenszeichen erhobenen Hand auf einer Chiemseewelle entgegen.

Die Krippe ist meist in der Zeit zwischen Weihnachten und Maria Lichtmess (2. Februar) aufgestellt. Aktuelle Termine und Führungen >>

Quelle