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sonstige Museen

Karolingische Torhalle

Eines der ältesten Gebäude Bayerns findet sich auf der Fraueninsel im Chiemsee.

Die Torhalle ist ein etwa 25 Meter hohes, aus unauffälligem graubraunem Nagelfluhgestein errichtetes Bauwerk. Es ist das einzige erhaltene Gebäude des Ensembles um das Kloster (gegründet 782) herum. Einst diente es als Zugang zum Kloster.

Viele Umbauten und Umnutzungen als Schule und ab 1920 als Künstlerausstellungsraum erschweren die genaue Datierung. Man geht davon aus, dass die karolingische Torhalle mit der kunsthistorisch wertvollen St. Michaels-Kapelle unter Tassilo III. als vorgelagertes Eingangsgebäude des Klosters um das Jahr 782 erbaut wurde, andere Archäologen verorten das Bauwerk auf das 8. oder 10. Jahrhundert.

Sehenswert:

  • Das Gebäude an sich fasziniert. Der Charme des achten Jahrhunderts, der unter anderem durch die mittels Arkadenloggia und Tonnengewölbe leichte Anlehnung an die Antike heraufbeschworen wird, ist trotz der umfassenden Restaurierung erhalten geblieben.
  • Erst 1961 wurden im Inneren der Torhalle Fresken lebensgroßer Engel unter dem Putz entdeckt, die zur ursprünglichen Ausstattung dieses Kapellenraumes gehörten. Der Freskenzyklus von Erzengeln gilt als ein Hauptwerk der karolingischen Renaissance.
  • Das Portal mit dem berühmten Türklopfer in Form eines Löwenkopfes
  • Die „Denkmäler bayrischer Frömmigkeit aus der Zeit der Karolinger und Agilolfinger“, die in der Michaels-Kapelle im Obergeschoss zu bewundern sind, setzen sich hierbei aus originalgetreuen Repliken zusammen, wie zum Beispiel dem Tassilo-Kelch, dem Rupertuskreuz von Bischofshofen im Pongau oder dem Evangeliareinband aus dem Domschatz von Monza.
  • Und kennen Sie schon den steinernen Mann?

Ausstellungen

Im Obergeschoß des angrenzenden Vikarhauses, zu diesem man ebenfalls Zugang über den Eingang zur Torhalle erhält, werden jährlich über die Sommermonate hinweg Ausstellungen der Inselgalerie Gailer über die Chiemseemaler abgehalten. Darunter finden sich wahre Kleinodien bis hin zu Meisterwerken künstlerischer Schaffenskraft, die mitunter auch zu erwerben sind.

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