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Moor

Rosenheimer Stammbeckenmoore

Einer der größten Moorkomplexe Bayerns.

Die Rosenheimer Stammbeckenmoore sind mit einer Ausdehnung von rund 43 km² einer der größten Moorkomplexe Bayerns und Süddeutschlands. Die Rote Filze, Abgebrannte Filze, Sterntaler Filze, Kollerfilze and Hochrunsfilze zählen zu seinem Gebiet. Die Moore entstanden in der letzten Eiszeit durch die Verlandung der Rosenheimer Seen. Um 1800 wurden die Moore trockengelegt und die Menschen begannen Brenntorf abzubauen, der damals als wertvolles Heizmaterial genutzt wurde.

Heutzutage wird das zwischen Bad Feilnbach und Raubling liegende Moorgebiet im großen Stil renaturiert, worauf sich wieder seltene Pflanzen- und Tierarten in diesem Naturjuwel angesiedelt haben. Die Sterntaler Filze in Bad Feilnbach und die Nicklheimer Filze laden mit vielen Wegen durch das Moor und zu Aussichtstürmen zum Entdecken für die ganze Familie ein. Nebenbei erfahren die Besucher an Infotafeln allerelei wissenswertes über die Flora und Fauna.

2021 wurde das Gebiet Aufgrund der Ausdehnung der naturnah erhaltenen Moorbereiche, der engen Verzahnung betreuter Feuchtlebensräume und der Artenvielfalt in die Riege der "Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung" aufgenommen und als Ramsar-Gebiet ausgewiesen. Neben dem Chiemsee ist der Moorkomplex das zweite Ramsar-Gebiet der Region Chiemsee-Alpenland.

Weitere Moorgebiete im Chiemsee-Alpenland.

Quelle