Auf dem Oberaudorfer Geschichtsweg entdecken Sie die Geschichte der Ruine Auerburg, wandern entlang des Kreuzweges zum Florianiberg hinauf, kommen am wunderschönen Luegsteinsee vorbei zur Höhle Grafenloch und am Ende können Sie noch einen Abstecher in das Heimatmuseum im Burgtor machen.
Wegbeschreibung
Wir starten unsere Wanderung an der Tourist-Information auf dem Rathausplatz, folgen links dem Oberfeldweg bis zur Schule und zweigen rechts in den Fuß- und Radweg ab. Die Hauptstraße überqueren und wir blicken von einem kleinen Platz mit Brunnen auf die Nordseite des Burgtors. Der Beschilderung folgend geht es die Häusergasse hinauf zum historischen Fahrweg auf die Auerburg. Auf dem Weg finden Sie die erste Informationstafel.
Oben angekommen, können Sie die Aussicht genießen bevor es wieder hinunter geht. Diesmal halten wir uns beim Abstieg gleich unterhalb der Grabenbrücke auf dem Hang entlang zur Südseite des Schloßberges. Über den Treppenweg hinab zum Fuß des Berges, von hier nach links zum Gehege der Lamas, dann über die Eisenbahnbrücke zum Friedhof.
Rechts vom Friedhof setzt am Waldrand der Stationenweg zum Florianiberg an. Wir erfahren auf einer Infotafel von Entstehung und Bedeutung des Kreuzweges. Der Weg entlang der 14 gemauerten Stationen führt zügig auf den Gipfel zur Kapelle. Hier lohnt sich eine ausreichende Gipfelrast, um die Aura dieses besonderen Ortes zu genießen.
Der Rückweg führt auf gleicher Route bis zur Abzweigung oberhalb des Lamastalles. Nun dem Weg nach Westen weiter, vorbei an der Ponorhöhle (Infotafel), bis zur Hauptstraße. Wir sind auf der Südseite des Burgtors, folgen der Hauptstraße ca. 200 Meter nach links und biegen in die Seestraße ein. Entlang der linken Seite der Seestraße führt etwas erhöht ein Fußweg zum Luegsteinsee. Mit Blick auf die Felswand des Burgberges klärt uns hier eine Infotafel über die Geschichte der Keltenfunde und des berühmten Gasthauses „Weber an der Wand“ auf. Am Luegsteinsee empfängt uns eine weitere Tafel mit Informationen zur Höhlenburg Grafenloch. Am See rechts entlang folgen wir anschließend dem Weg bergauf und dem beschilderten Pfad bis zur Luegsteinwand. Das letzte Stück vor der Höhle ist als "alpiner Steig" bezeichnet, d.h. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind gefordert! Eine kurze Seilsicherung führt an die etwa 6 m hohe Eisentreppe mit Geländer, auf der in die Höhle aufgestiegen und mit einem grandiosen Ausblick über das Inntal bis zum Kaisergebirge belohnt wird.
Auf dem gleichen Weg geht es wieder hinunter zum Luegsteinsee. Auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt bietet sich noch ein Besuch des Museums im Burgtor an, welches 1991 eröffnet wurde und seitdem großen und kleinen Besuchern interessante Einblicke in die Ortsgeschichte gewährt.