Wegverlauf:
Euer Abenteuer beginnt am Talbahnhof der Wendelsteinbahn Brannenburg, wo ihr auf den Wanderweg BR1 Richtung Wendelstein einschlagt. Die ersten Meter führen euch durch dichte Wälder, die im Frühling und Sommer ein grünes Blätterdach bieten. Nach etwa zwei Stunden erreicht ihr die erste markante Station: die Zeller Scharte. Hier eröffnet sich der Blick auf das beeindruckende Panorama der umgebenden Bergwelt.
Von der Zeller Scharte aus folgt ihr dem Pfad BR1, der euch weiter hinauf zum Wendelstein führt. Der Weg wird hier steiler und anspruchsvoller. Einige gesicherte Passagen erfordern Konzentration und Trittsicherheit, besonders in den schmalen und steilen Abschnitten. Nach weiteren zwei bis drei Stunden erreicht ihr schließlich das Wendelsteinkircherl, eine kleine Kapelle, die auf dem Gipfel thront und den perfekten Ort für eine wohlverdiente Pause bietet. Um zur Hochsalwand zugelangen, müsst ihr über den Gipfelweg wieder die Zellerscharte hinunter. Dem Wegweiser BR1 Richtung Reindler Alm folgen. Achtung, hier den Abzweig zum Steig auf die Hochsalwand nicht verpassen. Dieser ist leicht zu übersehen bei dem schönem Bergpanorama das sich an dieser Stelle präsentiert. An der Hochsalwand könnt ihr den Gipfel mit dem atemberaubenden Blick ins Inntal genießen oder ihr folgt unterhalb des Gipfels dem Weg BR1 Richtung Tal. Vom Abzweig ins Tal, bis zum Gipfel sind es etwa 10 Minuten. Für den Abstieg über die Hochsalwand ist nochmals große Konzentration gefordert. Hier sind freie Hände und gutes Schuhwerk wichtig. Mit den montierten Stahlseilen ist diese Passage aber gut und sicher zu bewältigen. Weiter geht der BR1 über die Lechner Alm zur Breitenberghütte und über die drei Linden zurück nach St. Margarethen. Hier habt ihr die Möglichkeit die Kirche zu besichtigen oder im Berggasthaus Kraxenberger einzukehren, bevor es auf die Zielgerade zum Talbahnhof geht.
Schlüsselstellen:
Einige Schlüsselstellen der Tour sind besonders bemerkenswert. Die Passage zwischen der Zeller Scharte und dem Wendelstein erfordert aufgrund des steilen Gefälles und der teils ausgesetzten Wege eine gute Einschätzung eurer eigenen Fähigkeiten. Besonders bei nassen Bedingungen kann diese Strecke rutschig sein. Außerdem solltet ihr die letzten Meter zum Wendelsteinkircherl nicht unterschätzen, da der Weg hier schmal und von Felsformationen geprägt ist. Rundum um die Hochsalwand solltet ihr ebenfalls gut konzentriert und trittsicher sein.
Besondere Highlights:
Die Tour bietet zahlreiche Highlights, die eure Anstrengungen belohnen. Der Ausblick von der Zeller Scharte ist imposant und bietet einen Blick über das gesamte Mangfallgebirge. Auf dem Wendelstein selbst könnt ihr nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch die kleine Kapelle besichtigen, die die Geschichte und die kulturelle Bedeutung des Gipfels widerspiegelt.
Ein weiteres Highlight ist die Hochsalwand, die sich in unmittelbarer Nähe des Wendelsteins erhebt. Der Weg dorthin ist ein wenig abenteuerlicher, belohnt euch jedoch mit einem fantastischen Blick auf den Chiemsee, aufs Inntal und die umliegenden Alpengipfel. Für Fotografie-Enthusiasten sind sowohl der Wendelstein als auch die Hochsalwand eine perfekte Kulisse.
Fazit:
Die lange Bergtour vom Talbahnhof Brannenburg auf den Wendelstein und die Hochsalwand ist ein unvergessliches Erlebnis für alle, die die Natur und die Berge lieben. Mit einer Kombination aus herausfordernden Wegen, traumhaften Panoramaausblicken und kulturellen Höhepunkten bietet diese Tour alles, was das Herz eines Outdoor-Fans begehrt. Plant eure Tour gut und genießt euer Abenteuer in den bayerischen Alpen!