Das heilige Grab

Wie die Feierlichkeiten an der Jerusalemer Grabeskirche in unsere Region übernommen wurden ...

Ab dem 4. Jahrhundert nach Christi wird das Christentum vom römischen Herrscher akzeptiert und in Jerusalem die Grabeskirche geweiht. Die dazugehörigen Feierlichkeiten und Liturgie an den Ostertagen bringen Pilger ab dem Mittelalter nach Hause, damit die daheimgebliebenen Gläubigen ebenfalls das "Heilige Grab" verehren, die Passion und Auferstehung Christi feiern können. 

Im Barockzeitalter führen die szenischen Spiele zu altarraumfüllenden Kulissenbauten, im 20. Jahrhundert rückt die Osternacht in den Mittelpunkt der christlichen Osterfeiern, wenn das geweihte Osterlicht in die dunkle Kirche gebracht wird.

Das "Aschauer Heilige Grab" ist eine besondere Kulisse: dreistöckig im Altarraum mit 7 m Breite, 10 m Höhe und 6 m Tiefe, 1797 erbaut, gedämpftes Licht und leuchtende Kugeln. Begleitet wird das Grab von verschiedenen Konzerten, Führungen und Auferstehungsspiel während der Fastenzeit und Osterzeit.

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