G wie Glocken

Gämse, Gatterl und Gefahren...

Gämse / Gams

Ist eine in Europas und Kleinasiens Hochgebirgen beheimatete Ziegenart und spielt im Brauchtum eine große Rolle. Die gamslederne Hose und der Gamsbart ist in vielen alpenländischen Trachten ein unverzichtbarer Bestandteil.

Gatter / Gatterl

"Manche Wege sind mit einem Gatter versehen. Sobald dieses durchquert wird, muss es wieder geschlossen werden, damit das Vieh auf den für ihn vorgesehenen Weideflächen bleibt." -Kathi Kern, Almerlebnisbäuerin auf der Schweinsteigeralm-

Gefahren

Wanderer sollten sich den Gefahren am Berg (Erosion, Hangrutsch, Blitzschlag, Lawinen, plötzlicher Wetterumschwung) stets bewusst sein und sich entsprechend vorbereiten und ausrüsten. Weitere Wandertipps >>

Gsteckelte Milli 

Bayerisch für gestöckelte Milch, Dickmilch. Dickmilch ist stichfeste Milch, die in wenigen Stunden bei einer Temperatur von etwa 30 °C entsteht.

Gipfelbuch

"Auf den meisten Gipfeln finden sich Gipfelbücher, in die sich Wanderer eintragen können. Früher dienten diese dazu, um vermisste Wanderer schneller zu „orten“. -Rupert Wörndl, Vorsitzender Heimat- und Kulturverein Frasdorf und Ortsheimatpfleger Frasdorf-

Glocken

Die Kuhglocken werden meist einem älteren Rind, der Glockenkuh, umgehängt, um die Herde zusammenzuhalten und den anderen Rindern Orientierung zu geben. Auf der Alm in unübersichtlichem Gelände oder bei Nebel ermöglichen Glocken und Schellen der Sennerin oder dem Senner eine leichtere Orientierung, in welchem Gebiet sich die Herde momentan aufhält. Besonders beeindruckend sind die Glocken der Kuhherde beim Almabtrieb.

Grenze

An der Türschwelle zum Almkaser beginnt der Privat- und Wirtschaftsraum. Ohne Einladung und Einwilligung der Sennleute gibt es kein Betreten des Stalles und der Alm. Eine Ausnahme bilden die Almwirtschaften.

Grenzen

Die Chiemgauer Alpen und das Mangfallgebirge mit dem Inntal grenzen im Süden an Tirol. Am Gipfel des Kranzhorns finden sich z.B. zwei Gipfelkreuze: Ein schmideisernes aus Bayern und ein Holzkreuz aus Tirol.

Griaß Di – bayerisch für Grüß Gott

Es ist üblich, dass am Berg gegrüßt und geduzt wird.