M wie Marterl

Mankei, Melken und Millebitschn...

Maisalm

Eine Maisalm ist eine Begünstigungsalm auf einer Kahlfläche. Die Fläche wurde temporär zur Beweidung freigegeben, bis die Kahlschläge wieder zugewachsen waren. Oftmals wurden aus Maisalmen dauerhafte Almen mit einem permanenten Weiderecht.

Mankei

Bayerisch für Murmeltier. Diese Tiere warnen sich gegenseitig mit einem Pfiff sobald ein Wanderer oder Radfahrer in ihr Gebiet eindringt und sie verschwinden sofort im Erdbau.

Marterl

Kleine, am Wegesrand stehende Kreuze oder Bildstöcke, die in der Regel an einen Verunglückten erinnern.

Melken

"Kühe werden zweimal am Tag, am Morgen und am Abend gemolken. Meist geschieht dies mit einer Melkmaschine und dauert etwa sieben Minuten pro Kuh. Nur noch selten werden einzelne Kühe auf der Alm mit der Hand gemolken." -Michi Hinterstoißer, Ehrengeschäftsführer AVO und Almbauer-

Millebitschn

Bayerisch für Milchkanne. Ein Gefäß um die Milch zur Weiterverarbeitung zu transportieren.

Mountainbiker

Immer mehr Mountainbiker sind in den Bergen unterwegs. Sie sollten auf den markierten Forststraßen bleiben, um die Natur nicht zu schädigen und Tiere nicht aufzuscheuchen. Ein respekt- und rücksichtsvoller Umgang mit Wanderern ist Voraussetzung. Im Almgebiet müssen Gatter und Zaundurchlässe wieder geschlossen werden.

Müll

"Alles was den Berg hinauf gebracht wird, muss auch wieder mit hinunter genommen werden. Sämtliche Müllreste wie Plastik, Glasscherben oder Blechdosen sind für alle Tiere im Almgebiet gefährlich." -Jakob Müller, Bezirksalmbauer-

Musizieren

Abends, nach getaner Arbeit, treffen sich auch heute noch die Sennerinnen und Senner zum gemeinsamen Musizieren und Singen.