S wie Schnee

Salzstein und Sennerin...

Salzstein

"Auf den Weiden der Kühe finden sich immer wieder Salzsteine, auch Lecksteine genannt. Tiere lecken daran, um ihren Mineralstoffbedarf zu decken. Die Salzsteine dürfen nicht mitgenommen werden." -Jakob Müller, Bezirksalmbauer-

Schnee

Der Almsommer wird von der schneefreien Zeit bestimmt. In der Regel beginnt er mit dem Almauftrieb im Juni und endet mit dem Almabtrieb im September. Manchmal schneit es schon unerwartet früher. Ist dies der Fall, kann die Sennerin oder der Senner auf einzelnen Almen Gebrauch von dem Schneefluchtrecht machen. Dieses Recht erlaubt der Sennerin oder dem Senner von einer hochgelegenen Alm bei Schneefall kurzfristig auf eine darunterliegende Alm oder ein tiefer liegendes Weidegebiet auszuweichen. Auch für Wanderer ist bei plötzlichem Schneeeinbruch Vorsicht geboten. Die Wege werden rutschig und die Weitsicht wird beeinträchtigt.

Sennerin / Senner oder Almer / Almerin

Sennerinnen und Senner leben im Tagesrhythmus mit der Natur, beeinflusst vom Vieh, Wetter und der Jahreszeit. Generell haben sie keinen freien Tag, da das Vieh täglich versorgt werden muss. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Aufsicht und Pflege der Almtiere, ggf. Milchverarbeitung, Gästebewirtung, Schwenden, Zaun- und Gatterkontrollen sowie Weidepflege. Früher waren fast 90 % des Almpersonals weiblich, heute machen auch Männer einen beträchtlichen Anteil aus.