W wie Weiderost

Wegweiser und Wetterkerzen...

Wegweiser und Beschilderung

In der Region Chiemsee-Alpenland sind die Wanderwege im alpinen Gelände mit gelben Schildern des DAVs gekennzeichnet. Die farbigen Punkte weisen auf den Schwierigkeitsgrad des Weges hin:

  • Blauer Punkt: Einfacher Bergweg – keine absturzgefährlichen Passagen entlang des Weges
  • Roter Punkt: Mittelschwerer Bergweg – absturzgefährliche Passagen und kurze versicherte Passagen können vorkommen
  • Schwarzer Punkt: Schwerer Bergweg – schmal, absturzgefährlich, oft steil mit versicherten Passagen und/oder einfachen Kletterstellen, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit werden vorausgesetzt 

„Die Wege sollten zum Schutz der Natur und zur eigenen Sicherheit nicht verlassen werden." -Hubert Wildgruber, 1. Bürgermeister der Gemeinde Oberaudorf und ausgebildeter Bergwanderführer-

Weide

Eine Weide ist Grünland, von dem sich Nutztiere ernähren. Auf Almen gibt es Lichtweiden und Waldweiden. Lichtweiden sind offene Weideflächen, wohingegen Waldweiden in den angrenzenden Wald hineinführen und ein Waldweiderecht besteht.

Weiderost

Eine in dem Boden eingelassene Viehsperre. Diese kann von Fahrzeugen und Menschen problemlos überquert werden, stellt jedoch ein Hindernis für Weidetiere wie Rinder, Schafe und Pferde da. Vorsicht ist beim Überqueren geboten, da die Abstände der Metallstäbe oft sehr weit auseinander sind und Kinder sich verletzen könnten.

Wetterkerzen

Das Anzünden der schwarzen, geweihten „Wetterkerze“ bei Unwetter ist ein alter Brauch, um Haus und Hof mitsamt Bewohnern oder die Alm vor Hagel, Blitzeinschlag und weiterem Unwetter zu schützen.

Wilderer

Vor allem zu früheren Zeiten griffen Wilderer aus großer Not, aber auch aus Jagdleidenschaft in fremdes Jagdrecht ein und schossen Wild, für das keine Erlaubnis vorlag.

Woipertinger

Bayerisch für Wolpertinger. Der ganz selten gesehene Woipertinger ist ein Fabelwesen in Oberbayern. Es ist eine Kreatur, das Körperteile von verschiedenen Tierarten hat.