Wanderung zur Koloman-Kapelle und zum NSG "Eggstätt Hemhofer Seenplatte"

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Auf den Spuren des heiligen Kolomans...

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Hochstätt, Rimsting - Haltestelle 12 Chiemseeringlinie

Zielpunkt der Tour:

Hochstätt, Rimsting - Haltestelle 12 Chiemseeringlinie

Beschreibung

Von der Bushaltestelle wandern wir beim Wegweiser zur Koloman-Kapelle hinauf und genießen den herrlichen Blick über den See und in die meist schneebedeckten "Loferer Steinberge" (2800 m).

Wegbeschreibung

Der heilige Koloman, so erzählt die Legende, war ein irischer Rompilger, der zu Unrecht der Spionage verdächtigt und deshalb an einem Baum gehängt worden war. Wundersamerweise verweste sein Leichnam nicht, weshalb er schon bald als Heiliger bei allen Krankheiten der Gliedmaßen um Hilfe angerufen wurde. Sein Grab befindet sich im Kloster Melk an der Donau. Durch die Fenster der Kapelle kann man an den Wänden Krücken und Nachbildungen von Armen und Beinen hängen sehen – Votivgaben der gläubigen Wallfahrer. Der heutige Kirchenbau, von dem besonders das Altargemälde "Maria mit den 12 Aposteln" besticht, stammt aus dem Jahr 1956, geht aber in seinem Ursprung bis auf das 16. Jahrhundert zurück.

Nun geht es etwa 50 Meter hangaufwärts bis zum letzten Grundstück, nach dem wir links einbiegen und zum Wald hinübergehen. Halbrechts führt danach ein Weg an einem Latschenfeld (Zwergkiefern) entlang zum Stettner See, um den man herumgehen kann (Badegelegenheit).

Dieser See stammt wie alle anderen der sogenannten "Eggstätt Hemhofer Seenplatte" aus der Eiszeit. Als nämlich vor etwa 15.000 Jahren Inn- und Chiemsee-Gletscher aneinanderstießen, wurden riesige Eisblöcke abgespalten und von mächtigen Kiesschichten bedeckt. Nach dem Abschmelzen entstanden sogenannte "Toteis-Seen".

Auch der Langbürgener See gehört dazu. Wer Lust hat, kann ihn erreichen, wenn er die Teerstraße überquert und auf ihr bergab wandert. Auch dieser See bietet eine schöne Badestelle mit herrlich klarem und weichem Wasser.

Um wieder nach Hochstätt zurück zu kommen, überquert man an der Badestelle am Langbürgner See die Teerstraße, findet einen Wanderweg, der rechts nach kurzer Zeit auf eine kleine Sandstraße stößt. Diese führt links nach Hochstätt.

Hier kann man wieder in den Ringbus einsteigen oder am "Cafe Toni" vorbei zum See hinunter- und auf dem Chiemsee Rundweg zur Haltestelle »13« - "Aiterbach" wandern (rechts halten), die man in etwa 30 Minuten erreicht.

Ausrüstung

  • Tragen Sie stets witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit auf die Wanderung.
  • Sonnenschutz für Haut und Kopf ist der unverzichtbare Begleiter auf Wanderungen im Sommer.
  • Ein Handy für den Notfall schadet zusätzlich nicht!

Weitere Sicherheitshinweise und Ratschläge zur passenden Ausrüstung fürs Wandern und Bergsteigen finden Sie in unseren Wandertipps.

Sicherheitshinweise

  • Planen Sie bei längeren Etappen ausreichend Pausen ein und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg entsprechend angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf unebenen und steilen bzw. felsigen Wegen geben.
  • Besonders im Herbst ist darauf zu achten, dass am Boden liegendes Laub mögliche Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann.

Anfahrt

Autobahn A8 - Ausfahrt 106 Bernau am Chiemsee. Weiter in Richtung Prien auf der Priener und Bernauer Straße. Weiter Richtung Rimsting, weiter Richtung Hochstätt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Schwierigkeit leicht
Länge2,81 km
Aufstieg 28 m
Abstieg 28 m
Dauer 0,45 h
Niedrigster Punkt526 m
Höchster Punkt544 m
Eigenschaften:

Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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Weitere Infos

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Quelle

Chiemsee-Alpenland Tourismus

Autor

Gerhard Märkl

Literatur

"Wandern mit der Ringlinie" aus der Broschürenreihe "Natur.Erlebnis.Chiemsee" unter dem Dach der Chiemseeagenda