Schiffleutwanderweg Etappe 1

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Auf dem insgesamt 9 km langen Rundweg, der in zwei etwa gleich großen Schleifen bzw. Etappen zurückgelegt werden kann, wird die gute alte Zeit lebendig. Neben dem Landschaftserlebnis mit sichtbaren Spuren der Innschifffahrtsgeschichte dürfen sich die Besucher auf viele interessante kulturgeschichtliche Informationen freuen, die auf Übersichtstafeln und bei Führungen durch die Schiffleutbruderschaft präsentiert werden.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Gemeindeparkplatz (P1) am Rathaus, Schlossstr. 4

Zielpunkt der Tour:

Gemeindeparkplatz (P1) am Rathaus, Schlossstr. 4

Beschreibung

Auf dem insgesamt 9 km langen Rundweg, der in zwei etwa gleich großen Schleifen bzw. Etappen zurückgelegt werden kann, wird die gute alte Zeit lebendig. Neben dem Landschaftserlebnis mit sichtbaren Spuren der Innschifffahrtsgeschichte dürfen sich die Besucher auf viele interessante kulturgeschichtliche Informationen freuen, die auf Übersichtstafeln und bei Führungen durch die Schiffleutbruderschaft präsentiert werden.

Wegbeschreibung

Auf dem insgesamt 9 km langen Rundweg, der in zwei etwa gleich großen Schleifen bzw. Etappen zurückgelegt werden kann, wird die gute alte Zeit lebendig. Neben dem Landschaftserlebnis mit sichtbaren Spuren der Innschifffahrtsgeschichte dürfen sich die Besucher auf viele interessante kulturgeschichtliche Informationen freuen, die auf Übersichtstafeln und bei Führungen durch die Schiffleutbruderschaft präsentiert werden. Die 1. Etappe enthält folgende Stationen: 1. Station: Marktplatz/Innschifffahrtsmuseum Lüftlmalereien und Nasenschilder an den Häusern sind sichtbare Zeichen der Innschifffahrtsgeschichte. Im Schwirtlich-Haus am Marktplatz 4 kann das Innschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Herzstück des Museums ist das originalgetreu nachgebaute Modell eines „Schiffzuges“ (1:20), das die Strapazen einer „Gegenfuhr“ (= stromaufwärts) vor Augen führt. 2. Station: Pfarrkirche "Mariä Unbefleckte Empfängnis" Die Seitenaltäre, das Deckengemälde, diverse Heiligenskulpturen und die Schiffleutbruderschaftsprozessionsstangen dokumentieren die Bedeutung der Innschifffahrt für Neubeuern. 3. Station: Aussichtspunkt Haschlberg Am Haschlberg befand sich ein ehemals großer Steinbruch, bei dem ein Damm zum später verbauten Inn gebaut und das Material auf Gleisloren transportiert wurde. Am Steinbruch Haschlberg wurden sehr schöne Nummuliten, Haifischzähne und andere Versteinerungen gefunden. Gleich am oberen Treppenende begrüßt Sie ein Steinblock mit dem für Neubeuern typischen Haberkörndlstein. Siehe Foto. Der Haschlberg ist ein wunderbarer Aussichstpunkt, von dem aus Sie an fönigen Tagen bis hin zu den Zentralalpen die Gletscherberge sehen können. 4. Station: Plättenstadel/Alter Markt Der Ortsteil Altenmarkt verdankt seine Entstehung der Urfahr, das heißt der Überfuhr über den Inn. Bis zum jetzigen Sailerbach reichte früher der Inn. Die vier Häuser in der Sailerbachstraße 56-58 waren früher Stadel (sog. „Kasten“), in denen die Schiffmeister ihre Waren aufbewahrten. 5. Station: Schopperstatt/Gedenkstein Im Zusammenhang mit dem Gedenkstein wird von den Gefahren und von den Unglücken bei der Innschifffahrt berichtet. 6. Station: Überfuhr/Brücke Wichtiger Übergangspunkt über den Inn zu Zeiten der Innschifffahr. 7. Station: Ländhüter-Anwesen An dieser Stelle bot ein Seitenarm des Flusses eine vorzügliche Möglichkeit zum anländen. Der „Ländhüter“ hatte die Aufsicht über Lände und Schiffe. Die ausführliche Broschüre zu unserem Schiffleutwanderweg  kostenlos an folgenden Stellen: Gästeinformation Neubeuern am Marktplatz 4, Rathaus Neubeuern in der Schlossstr. 4 und Reisebüro am Marktplatz 2.

Ausrüstung

  • Tragen Sie stets witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit auf die Wanderung.
  • Sonnenschutz für Haut und Kopf ist der unverzichtbare Begleiter auf Wanderungen im Sommer.
  • feste Wander- und Trekkingschuhe

Weitere Sicherheitshinweise und Ratschläge zur passenden Ausrüstung fürs Wandern und Bergsteigen finden Sie in unseren Wandertipps.

Sicherheitshinweise

  • Planen Sie bei längeren Etappen ausreichend Pausen ein und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg entsprechend angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf unebenen und steilen bzw. felsigen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst und Winter ist auch darauf zu achten, dass am Boden liegendes Laub, bzw. Schnee mögliche Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken können.

Anfahrt

Neubeuern, rund 12 km südlich von Rosenheim, ist durch den guten Anschluss an das Autobahnnetz bequem und zügig zu erreichen. Unser Ort liegt nur 4 km von der Bundesautobahn A8 (Anschlussstelle Rohrdorf) und 5 km von der Bundesautobahn A93 (Anschlussstelle Reischenhart) entfernt.

Parken

Kostenlose Parkplätze finden Sie auf dem Gemeindeparkplatz neben dem Rathaus in der Schlossstr. 4. Dieser Parkplatz ist als P1 ausgeschildert.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise per Bahn über die Bahnhöfe Rosenheim oder Raubling mit Busanbindung der Linien 9490 bzw. 9572 nach Neubeuern. Eine Bushaltstelle befindet sich rund 50 Meter neben dem Ausgangspunkt der Tour.
Schwierigkeit mittel
Länge4,80 km
Aufstieg 36 m
Abstieg 38 m
Dauer 2,00 h
Niedrigster Punkt450 m
Höchster Punkt400 m