Golddorf Amerang

überzeugte bereits 1971 als Golddorf...

Knapp 40 Jahre ist es nun schon her, dass der Gemeinde Amerang die Silbermedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ vom Bundesministerium für Landwirtschaft verliehen wurde. Bereits 1963 erhielt die Gemeinde Amerang für vorbildliche und hervorragende Gemeinschaftsleistungen einen Ehrenpreis im Bundeswettbewerb. Eine Delegation von Gemeinde und Verschönerungsverein nahm die Medaille während der „Grünen Woche“ 1972 in Berlin in Empfang. Ebenso war die Gemeinde 1968 Kreissieger im Wettbewerb und erhielt eine Ehrenurkunde. 1971 erhielt Amerang schließlich die Goldmedaille im Landeswettbewerb.

Ausschlaggebend dafür war vor allem auch die Errichtung des Kinderspielplatzes am Mitterweg neben dem Kindergarten in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein. Für dieses Projekt und viele weitere Bemühungen im Bereich der Ortsverschönerung erfuhr Amerang diese reichliche Belohnung und Würdigung. Für Amerang war das nicht genug. Mit der Goldmedaille im Landeswettbewerb hatte sich die Gemeinde für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Amerang wurde erneut begutachtet und bewertet und erhielt schließlich im Jahre 1972 die Silbermedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. In Bayern nahmen 1.107 Dörfer teil und Amerang qualifizierte sich neben fünf weiteren Gemeinden. Diese Auszeichnung ist vor allem dem Verschönerungsverein Amerang zu verdanken. Auch der einzigartige Zusammenhalt der Ameranger Bürger trug zum Erfolg bei.

Zu Amerang gehören nicht nur ein charmanter Dorfkern und ein mittelalterliches Schloss, sondern auch das weithin bekannte EFA-Automobilmuseum, in dem rund 200 klassische Automobile und Oldtimer ausgestellt sind. Beinahe passend dazu stehen im benachbarten Bauernhausmuseum die Bauernanwesen aus früheren Zeiten. Nur beinahe – denn ein Chiemgauer Bauer fuhr im Jahr 1886 gewiss keinen Benz Velo. Beide Museen haben im Sommerhalbjahr geöffnet. Das Schloss Amerang trägt mit zahlreichen Konzerten in den historischen Schlossmauern viel zum kulturellen Leben des Dorfes bei.