Golddorf Nußdorf am Inn

Idylle pur...

Mitten im bayerischen Inntal, zwischen den beliebten Wanderbergen Heuberg und Wendelstein, liegt das schöne Nußdorf am Inn. Nußdorf ist ein traditionelles Urlaubsziel für Familien und Erholungssuchende. Gepflegte Gärten, üppiger Blumenschmuck und ein idyllisches, malerisches Ortsbild, vor allem rund um den "St.-Vitus-Platz", überzeugten 2001 auch das Fachgremium des bundesweiten Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“. Nußdorf ist seither in Besitz einer Goldmedaille auf Landes- sowie auf Bundesebene. Drei Jahre später gewann der Ort Gold im europäischen Wettbewerb „Entente Florale“.

In Nußdorf am Inn siedelten schon die Kelten, damals unter dem Namen „ecclesia Nuzdorf“. Zur Römerzeit verlief die hier eine wichtige Handelsstraße zwischen Innsbruck und Regensburg. Wegen der Nähe zur Grenze wurde der Ort in früheren Zeiten Opfer vieler Plünderungen. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich Mühlen- und Wasserwerke am Mühlbach zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein. Der 3,5 Kilometer lange Mühlenweg veranschaulicht die Entwicklung der Betriebe sowie die Geschichte des Dorfes. Sehenswürdigkeiten rund um Nußdorf sind auch die Krokusblüte auf dem Heuberg und die Einsiedelei "Maria Kirchwald", die man vom Zentrum aus über einen Kreuzweg in einer knappen Stunde erreicht.

Im Gemeindegebiet von Nußdorf stehen vier Kirchen: die Pfarrkirche St. Vitus auf dem nach ihr benannten Platz, die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung im Kirchwald, die Kirche Heilig Kreuz sowie die Wallfahrtskirche St. Leonhard. An ihr führt der Jakobsweg vorbei. 

Künstler wie Peter Kalman oder Carl August Neven du Mont lebten in Nußdorf. Der Ort Heimat von Glaskünstler Florian Lechner und Eisbildhauer Christian Staber, deren Werke man im Ortsbild bewundern kann.

Zum alpinen Sommer- und Wintersport rund um Nußdorf laden die Rosenheimer Hausberge ein. Viele schöne Wander- und Radwege, ein beheiztes Schwimmbad und Sportstätten ergänzen das Freizeitangebot.