Golddorf Vagen

im schönen Mangfalltal...

Vagen hat sich beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ schon vor mehr als 20 Jahren bewährt. Der Ort wurde 1993 mit einer Goldmedaille im Landesentscheid und 1994 mit einer Silbermedaille im Bundeswettbewerb ausgezeichnet. Das Dorf liegt nahe der Gemeinde Feldkirchen-Westerham am Rande des Tuffbergs. Gräberfunde belegen, dass Vagen bereits im 6. Jahrhundert nach Christus ein Siedlungspunkt war. In der Mitte des 10. Jahrhunderts wird Vagen als „Fagana“ erstmals urkundlich erwähnt. Graf Siboto II. von Weyarn verlagerte damals seinen Sitz auf die Neuburg oberhalb von Vagen, erbaut von dem Grafen von Neuburg-Falkenstein. Auf dem Platz der ehemaligen Burg ist heute ein schöner Aussichtspunkt mit weiter Sicht über das Mangfalltal.

Viele der schönen restaurierten Häuser sind schon mehr als 500 Jahre alt und denkmalgeschützt, aber noch gut erhalten und bewohnbar. Das „Goldbacherl“, das sich durch das Dorf schlängelt, versorgte damals fünf Mühlen und eine Schmiede mit Energie. Bei der „Alten Schmiede“ dreht sich das Wasserrad immer noch. Der Gasthof „Schäfflerwirt“, seit jeher geschätzter Treffpunkt der Dorfgemeinde, war ehemals auch eine Schmiede und wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts der zentrale Wirt von Vagen. Der Ortskern wird auch von kleinen „Fußwegerln“ gekennzeichnet, die vor allem den Kindern als Schulweg dienen. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt war im 13. Jahrhundert Filialkirche von Götting.

Vagen ist von kleinen Gewerbebetrieben und der Landwirtschaft geprägt, Brauchtum und Traditionen sind fest verwurzelt. Die Musikkapelle Vagen, vor über 130 Jahren gegründet, sowie der Trachtenverein nehmen sich der Pflege von Brauchtum und Heimat an.

Wanderungen und Radtouren können in Richtung Seehamer See oder Feldkirchen-Westerham unternommen werden. Weitere Freizeitmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.