Bauernregeln

"Was de Bauer net kennt, des frisst er net." ist wohl eine der bekanntesten Bauernregeln...

© Toni Hötzelsperger
© Toni Hötzelsperger

Bauernregeln stützen sich auf die langjährigen Erfahrungen und Beobachtungen von Bauern in Bezug auf das Wetter. Da gerade die Bauern schon immer auf das Wetter angewiesen waren, überlieferten sie ihre jahrhundertelang gesammelten Erkenntnisse in Form von Reimen und hielten diese "Bauernregeln" für die Nachwelt fest.

Meistens drehen sich diese "Regeln" um die Wettervorhersage. So kann eine Bauernregel das Wetter für einen bestimmten Tag, einen ganzen Monat oder eine Jahreszeit prophezeien.

Heute ist man oft der Meinung, dass Bauernregeln nur selten ihre Richtigkeit haben. Ende des 20. Jahrhunderts fand man aber durch statistische Auswertungen heraus, dass bei Beachtung des Entstehungsgebiets der Bauernregel die Erfahrungswerte relativ häufig zutrafen.

Jedoch spiegeln die meisten Regeln regionale Erfahrungen wieder, weshalb sie meist wertlos sind, da man kaum weiß aus welchem Ursprungsort diese kommen.