Bayerische Fauna

Überall in den Bayerischen Alpen begegnet uns die Almkuh. Erfahren Sie welche Tiere hier noch heimisch sind...

Die atemberaubende Alpenlandschaft südlich des Chiemsees ist unter Naturfreunden als Wanderparadies weit bekannt und bietet Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten.

Um den widrigen Lebensbedingungen hoch in den Bergen trotzen zu können, entwickelten die in den Alpen lebenden Tiere - ganz den Alpenpflanzen ähnlich -  zahlreiche Überlebensmechanismen. Kennzeichnend für die Anpassung an die bergtypischen Gegebenheiten sind der gedrungene Körperbau, das dichte Fell bzw. Gefieder oder der Winterschlaf.  

Besonders die Gebiete Kampenwand-Geigelstein und Spitzstein-Klausen-Laubenstein sind Habitat vieler Tierarten. Neben den Kühen, die den Sommer über auf den Almwiesen weiden und zum typischen Erscheinungsbild der Bergwelt gehören, werden die bayerischen Berge auch von Rehen, Hirschen oder Gämsen, die hervorragende Kletterer sind, bewohnt. Daneben sind auch Vogelarten, wie die zutrauliche Alpendohle, der bunte Mauerläufer oder die unscheinbare Alpenbraunelle hier zu Hause. Birkenzeisige und Zitronengirlitze, die sich in den Zweigen verstecken oder Fichtenkreuzschnäbel, die in Schwärmen an den Fichtenzapfen herumturnen, sind ebenso Bewohner der Baumwipfel. Manchmal sieht man auch einen Steinadler, einen Wanderfalken oder einen Mauersegler hoch in der Luft kreisen.

Auf dem Geigelstein oder dem Hochgern kann ein leiser, aufmerksamer Wanderer mit etwas Glück einen Blick auf ein Murmeltier erhaschen. In der Zeit von März bis Ende Mai, wenn die Balzzeit der Auer- und Birkhähne einsetzt, kann man auch diese Wildtiere, die zu den speziellsten und seltensten in den bayerischen Alpen zählen, zu Gesicht bekommen. Sie sind ein stilistisches Vorbild für bayerische Trachten und Tänze und eine Zierde unter den fedrigen Alpenbewohnern. Zudem trifft man bei regnerischem Wetter noch recht häufig den schwarzen Alpensalamander.  

Die Natur hält für uns viele kleine Wunder bereit. Halten Sie bei Ihrer nächsten Wanderung in die bayerischen Alpen die Augen und Ohren offen und bewundern Sie mit etwas Glück die Bewohner dieser einmalig schönen Landschaft. Viele der Tiere sind vom Aussterben bedroht und stehen unter strengem Artenschutz. Respektieren Sie daher bitte den natürlichen und sensiblen Lebensraum der recht scheuen Tierwelt, damit uns diese noch lange erhalten bleiben kann.

Sie hoffen auf Ihrer nächsten Tour durch die bayerischen Alpen einen Wolpertinger zu sehen? Dieses Glück wird Ihnen wohl nicht zu Teil werden, denn der Wolpertinger à la Albrecht Dürer ist ein bayerisches Fabelwesen. Der Überlieferung nach sollen Tierpräparatoren im 19. Jahrhundert begonnen haben Körperteile unterschiedlicher Tierpräparate willkürlich zusammenzusetzen. So erschufen sie nie zuvor gesehene, beängstigende Waldkreaturen und verkauften diese an leichtgläubige Touristen.

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