Meditationsweg Wasserburg

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Zeichen und Symbole des christlichen Glaubens haben in früheren Zeiten den Menschen ein Leben lang begleitet. Feldkreuze, Kapellen und Kirchen entlang der Handelswege und Gedenkstätten luden ein zum Verweilen, zum Nachdenken und zum Gebet.

Der Leistungskurs "Kunsterziehung" des Luitpold-Gymnasiums hat 1992 einzelne Aussagen der Bibel bildhaft gestaltet. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof und mit Hilfe einiger Wasserburger Firmen entstanden in Anlehnung an frühere Bildstöcke Stelen, die den Betrachter zum Nachdenken bewegen sollen. Der Wasserburger Meditationsweg liegt im idyllischen, ruhig gelegenen Tal der Wuhr. Am Ende des Steinmühlweges führt der Fuß- und Radweg zum Stausee und weiter bis in den Eiselfinger Stadtteil Bachmehring bzw. Richtung Sport- und Freizeitzentrum Badria.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Wuhrtal in Wasserburg am Inn

Beschreibung

Das künstlerische Anliegen Menhire und steinerne Zeichen setzten Menschen in aller Welt schon vor Jahrtausenden.

Steinmäler, Wegkreuze und Kreuzwege wurden im Wasserburger Raum seit Menschengedenken errichtet, in freier Natur an bedeutungsvollen Orten oder an häufig frequentierten Wegen. Sie sollen erinnern, mahnen, anregen zum Innehalten.

Aus einer engen Verbundenheit zu Wasserburg und zu den von Menschen geschaffenen Malern entwickelte sich das künstlerische Anliegen, mit den Absolventen des Kunst-Leistungskurses 1992 des Luitpold-Gymnasiums ein Projekt in dieser Richtung zu erarbeiten. Zum Jahr der Bibel bot es sich an, im ökumenischen Sinne plastische Bilder zu schaffen, die im Freien für jedermann zu sehen sind. Dabei suchte man bewusst nach einem "Weg der Hoffnung" in einer von Angst und Schrecken geprägten Zeit.

Die jungen Künstler wählten selbst ihr ganz persönliches Thema - das in seinem Aussagegehalt auf eine allgemeingültige Ebene gehoben - möglichst viele Menschen ansprechen kann. Für die Präsentation eignet sich die etwa mannshohe Stelenform, an der in schlichter Art Reliefplatten befestigt sind.

Die Suche nach einem passenden Ort führte schließlich an den ruhig gelegenen Wanderweg entlang des Wuhrbaches zwischen Wasserburg und Bachmehring.

Marianne Huber, Kunsterzieherin am Luitpold-Gymnasium Wasserburg

Wegbeschreibung

Der Wasserburger Meditionsweg liegt im idyllischen Tal der Wuhr. Zuerst geht´s aus der Altstadt hinaus über die Rote Innbrücke. Wir biegen rechts in die Rosenheimer Straße ab und folgen dieser etwa 300 Meter. Dann geht es schräg links in den Steinmühlweg. Wir folgenden nun diesem ein längeres Stück durch das Wohngebiet. Nach einer torartigen Gebäude-Durchfahrt halten wir uns rechts und biegen in den Wuhrweg ab. Am Ende der Bebauung geht die Straße in den gekiesten Wanderweg durch das Wuhrtal über. Auf der gleichen Strecke verläuft der Wasserburger Radrundweg.

Zurück in die Altstadt geht es über die gleiche Strecke oder auch über die Salzburger Straße. Diese erreicht man über eine Treppe, die an der kleinen Brücke an der Staumauer des Stausees beginnt.

Schwierigkeit leicht
Länge1,68 km
Aufstieg 43 m
Abstieg 11 m
Dauer 1,30 h
Niedrigster Punkt422 m
Höchster Punkt461 m
Eigenschaften:

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GPS-Track

Quelle

Gästeinformation Wasserburg am Inn

Autor

Andreas Hiebl