Die Route führt zu 7 Sinnsucher-Stationen des Priental-Wanderweges, beschildert mit der Nr. 12 oder "Grenzenlos Wanderweg" und erschließt das reizvolle obere Priental von Aschau bis zum Bergsteigerdorf Sachrang. Im Winter ist der Talwanderweg nicht zu erwandern, da ein Zwischenstück als Loipe gespurt wird. Jede Station kann auch für sich ab verschiedenen Haltestellen oder Parkplätzen besucht werden. Station 1: Kapelle an der Kette. Station 2: Wasserfall Schoßrinn. Station 3: Trockenfall Prien. Station 4: Wegkreuz Innerwald. Station 5: Bank vor Sachrang. Station 6: Friedhof an der Kirche St. Michael Sachrang, Bank am Friedhof. Station 7: Ölbergkapelle
Wegbeschreibung
Starten Sie am Parkplatz Festhalle Hohenaschau und gehen rechts durch das Tor unterhalb des Burgberges bis über die Prienbrücke und zur Halbkreuzung, anschließend links auf die Zellerhornstraße und folgen der Straße bis zur Station 1 "Kapelle an der Kette". Ab jetzt folgen Sie immer der Beschilderung Nr. 12 oder "Grenzenlos". Weiter geht es über die „Kette“ bis zum Ortsteil Bach. Auf dem „Elisabethenweg“ geht es vorbei am Talkessel von Einfang und dem in ihn stürzenden Floderer–Wasserfall. Bei Schossrinn nehmen Sie ein Abstecher zum Schossrinner-Wasserfall Station 2 – besonders nach Regenfällen magisch! In Hainbach wechseln Sie über die Staatsstraße, wandern entlang der Ostseite der Prien auf einem der schönsten Abschnitte des Weges, vorbei an der ehemaligen Schule in Stein, durch die felsig zerklüftete Engstelle bis Grattenbach Station 3. Erstaunt können Sie hier oft dem sogenannten "Trockenfall der Prien" begegnen: Ganze Streckenteile des Prienflusses laufen hier besonders in niederschlagsarmer Zeit unterirdisch. Kurz vor Innerwald verlassen Sie den kleinen Fluss und überqueren die Staatsstraße, um über Innerwald und Huben Station 4 am Wegkreuz Innerwald vorbei durch das sich weitende Priental nach Sachrang über die Station 5 zu wandern. Vorbei führt Sie Ihr Weg an der Pfarrkirche St. Michael mit Friedhof Station 6, als "eine der eindrucksvollsten Landkirchen Oberbayerns aus dem Ende des 17. Jahrhunderts" beschrieben. Links vom Portal finden Sie das Grabmal von Peter Huber, dem Müllner Peter, dessen Leben ja bekannterweise verfilmt wurde. Nun laden wir Sie ein zur Besichtigung der Ölbergkapelle; dazu müssen Sie den Dorfkern in Richtung Süden verlassen und entlang des schattigen Pfades durch´s Kirchholz wandern. Sie treten dann hinaus auf die Lichtung mit der malerischen, barocken Wallfahrtskirche, bei der sich alljährlich am 3. Sonntag im September bayerische und tiroler Wallfahrer zu einem Festgottesdienst treffen. Nehmen Sie sich Zeit, um an diesem "Kraftplatz" der Ölbergkappelle Station 7 innezuhalten, bevor Sie mit dem Bus, Pkw oder aber auf dem gleichen Weg nach Aschau zurückkehren.