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Marienmonat Mai in der bayerischen Voralpenregion 

Auf spirituellen Pfaden im Chiemsee-Alpenland 

Chiemsee-Alpenland (März 2022) – Als einer der schönsten Monate im Jahreszyklus ist der Mai in christlich geprägten Regionen traditionell der Jungfrau Maria gewidmet: Sie steht sinnbildlich für die lebensbejahende Kraft des Frühlings. Im Chiemsee-Alpenland lässt sich diese besondere Jahreszeit mit zahlreichen Pilger-, Wander- und Radwegen auf spirituelle Weise begehen. So führen die EUREGIO Marienwege beispielsweise zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung mitsamt „Heiliger Quelle“ mitten im Wald bei Nußdorf a.Inn, die in diesem Jahr ihr 300-jähriges Jubiläum feiert. Ebenso gut Kraft tanken lässt sich auf den meditativen Kirchenspaziergängen bei Bad Endorf oder auf dem Radrundweg „Von Kapelle zu Kapelle“ in Soyen. Als kulinarisches Highlight wartet auf die Pilger das handgemachte Marzipan der Klosterschwestern, auch „Pilgerbrot“ genannt, das nur auf Frauenchiemsee erhältlich ist. 

Marienwege & Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung
Wer den farbenprächtigen Marienmonat Mai für eine persönliche In-Sich-Kehr nutzen möchte, begibt sich auf die EUREGIO Marienwege. Der Pilgerweg M5 ist mit über 170 Kilometern Gesamtlänge als Rundweg gestaltet und kann an beliebiger Stelle begonnen werden. Er ist in zehn Teilstrecken unterteilt, in denen Besucher unzählige kulturelle Schätze im Chiemsee-Alpenland passieren – darunter mit der erstmals im Jahr 1441 errichteten Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt in Tuntenhausen eine der ältesten Marienkirchen in Bayern sowie die Wallfahrtskirche St. Peter auf dem auf 847 Meter Höhe gelegenen Petersberg in Flintsbach a.Inn mit weitem Ausblick über das Inntal.

Ein Höhepunkt des Marienwegs ist auch die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in der Einsiedelei Kirchwald oberhalb des Dorfes Nußdorf am Inn, das im Jahr 2004 beim Wettbewerb Entente Florale Europe als „Schönstes Dorf Europas“ gewählt wurde. Sie verfügt über eine „Heilige Quelle“ mitten im Wald und feiert in diesem Jahr ihr 300-jähriges Jubiläum. Der Pilger Michael Schöpfl ließ sich der Überlieferung nach im Jahr 1643 auf seiner Heimreise von Rom im Kirchwald nieder. Er fand eine Quelle vor, die er zunächst für schädlich gehalten, aber durch die Zugabe von Reliquien aus Rom und heilkräftigem Wasser aus Weihenlinden in eine heilsame Quelle umgewandelt haben soll.

Wanderungen und Radwege auf spirituellen Pfaden
Erholung für Körper und Geist bieten die meditativen Kirchenspaziergänge in und um Bad Endorf mit ihrer Wegführung durch unberührte Natur und zahlreichen Stationen zum Rasten und Innehalten. Route 1 führt beispielsweise an einigen religiösen Gebäuden und Symbolen wie der Jakobus d.Ä. Kirche in Bad Endorf vorbei, während Route 2 bis zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Antwort führt. Auch die drei Aschauer Kapellenwege – unterteilt in Rundweg 1, Rundweg 2 und Süd – bieten einen abwechslungsreichen Mix aus religiös bedeutsamen Stationen, Kultur und Natur, führen vorbei an Wallfahrts- und Feldkapellen und sind mit einer Dauer von zirka zwei bis drei Stunden für alle Wanderliebhaber geeignet.

Für Familien lohnt sich eine Radtour auf dem Rundweg „Von Kapelle zu Kapelle“ in der Gemeinde Soyen, der von hügeligen Moränenlandschaften geprägt ist und nicht nur zahlreiche Kapellen, sondern auch Seen wie den Soyensee, den Altensee und den Halmsee passiert, welche aus Toteislöchern der letzten Eiszeit entstanden sind. Die 47 Kilometer lange Wallfahrtskirchen-Tour von Halfing nach Leonhardspfunzen führt entlang ehemaliger und noch bestehender Wallfahrtskirchen, bietet die Möglichkeit in vielen Gasthöfen und Restaurants einzukehren und bringt Radfahrer entlang des Innradweg Ost und der Via Julia zurück nach Halfing. Ein Highlight ist ein Besuch der ehemaligen Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Hirnsberg, das als eines der schönsten Dörfer Deutschlands gilt.

Das „Pilgerbrot“ auf Frauenchiemsee
Hungrige Pilger und Naschkatzen können sich mitten im Chiemsee mit einer besonderen Köstlichkeit stärken: Das sogenannte „Pilgerbrot“, feinstes handgemachtes Marzipan von den Klosterschwestern, gibt es nur im Klosterladen auf der Fraueninsel im Chiemsee zu erwerben. Auch heute noch werden die vielen tausend Marzipanstücke aufwendig per Hand mit traditionellen Holzmodeln von Klosterfrauen und weltlichen Helferinnen hergestellt. Ebenfalls sehr beliebt ist der Chiemseer Klosterlikör, dessen Rezeptur bis heute geheim ist. Er wurde bereits 1263 zum ersten Mal erwähnt, und seine Kräutermischung stammte direkt aus dem Klostergarten auf der Insel.

Mehr Informationen rund um die Auszeit im Chiemsee-Alpenland unter www.chiemsee-alpenland.de.

Pressekontakt

Patrizia Scravaglieri

Patrizia Scravaglieri

Marketing Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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