SalzAlpenTour - Chiemsee-Alpenland Gesamtverlauf

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Zertifiziert mit dem "Deutschen Wandersiegel für Premiumwege"

Die vier Etappen dieser ausgedehnten SalzAlpenTour führen uns, ausgehend von der Gemeinde Samerberg (Grainbach), zuerst westwärts durch die Ortschaft Törwang und weiter zur Dandlbergalm, sowie über den Sattelberg bis nach Nußdorf am Inn, wo wir nächtigen können. Am nächsten Tag machen wir uns von Nußdorf aus auf den Weg zur Hochries. Der Tag drei dieser Rundtour im schönen Chiemsee-Alpenland führt den Wanderer vom Gipfel der Hochries zur Riesen-Alm und Riesen Hütte (derzeit nicht bewirtschaftet) und später zu Hofalm und Holzstube, bevor es auf dem sogenannten "Entschleunigungsweg" bergab nach Aschau im Chiemgau geht. Von Aschau aus wandern wir auf der letzten Etappe über Wälder und Wiesen, auf Kreuzwegen und über Almen hoch hinauf bis zur Schmiedalm und zur Winterstubn und wandern dann an der Kräuterwiesen- und Käser-Alm vorbei wieder ins Tal hinunter, zurück zu unserem Startpunkt vor drei Tagen.

Planen Sie Ihre Tour ganz individuell - mit insgesamt vier Zuwegen von den Ortschaften Aschau i. Chiemgau, Frasdorf, Neubeuern und Nußdorf a. Inn sind Sie auf den Etappen entlang der SalzAlpenTour flexibel unterwegs. Für Abwechslung sorgen die alternativen Wege entlang der Tour. Ein Abstecher nach Rohrdorf und Neubeuern in Etappe 1 und zwei unterschiedliche Varianten auf Etappe 2 sind zu entdecken.

Zu beachten gilt: Kilometer- und Zeitangaben beziehen sich nur auf die SalzAlpenTour direkt, nicht auf die Zuwege und / oder die alternative Wegeführung.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Hochriesbahn Samerberg - Talstation

Zielpunkt der Tour:

Hochriesbahn Samerberg - Talstation

Beschreibung

Etappe 1. Die erste Etappe der viertägigen SalzAlpenTour im Chiemsee-Alpenland beginnt in der recht hoch gelegenen, idyllischen Ortschaft Samerberg (700m), an der Talstation der Hochries-Seilbahn. Von hier aus wandern wir über die sanften Hügel der glazial geformten Moränenlandschaft westlich von Samerberg bis nach Törwang. Ein Stück weiter, nachdem wir die wunderbare Talsicht bei Wiesholzen genossen haben, tauchen wir in dichten Fichten-Forst ein, der uns bis zur sogenannten Dandlberg-Alm, einem romantischen alten Bauernhaus mit Wirtschaft, führt. Von hier geht es weiter bis nach Schilding und später Roßholzen, das aufgrund seiner besonders schönen Kirche schon von Weitem zu sehen ist. Nun geht es noch einmal bergauf, und zwar bis zur Ziffer-Alm, wo wir eine Kuhweide durchqueren und später zu einem Pferdehof (Sattelberg) gelangen. Überall am Weg genießen wir einen traumhaften Ausblick ins Tal und auf die majestätischen Gipfel in der Ferne. Durch Obersulzberg und Untersulzberg geht es nur mehr bergab und wir wandern gemütlich durch den lichtdurchfluteten Laubwald bis nach Nußdorf. Alternativ können Sie Ihre Tour auch über Rohrdorf erweitern. Von Törwang führt Sie der idyllische Weg zuerst in Richtung Nordwesten durch die Ortschaften Thalmann und Rohrdorf bis Sie schließlich in südlicher Richtung, über Pinswang und Neubeuern, Ihr Tagesziel Nußdorf erreichen.

Etappe 2. Wir starten unsere zweite Etappe der Chiemsee-Alpenland-Tour in Nußdorf am Inn am Parkplatz Steinbach. Am Ufer des Steinbachs wandern wir bis nach Steinschmid und später entlang von Felswänden bergauf bis zur Bichler-Hütte. Auf diesem Weg schweift unser Blick immer wieder nach Westen, über die malerische Kulisse von Nußdorf am Inn und die dahinter liegenden Berge, wie den Großen Riesenkopf (1337m) oder die Hochsalwand (1625m). Unterhalb des Heuberges wandern wir an kleinen Almen (Daffnerwald Alm, Euzenauer Alm und Triesdorfer-Hütte) und idyllischen Lichtungen vorüber, und können schließlich bei einer Pause auf der schönen Wagner-Alm noch einmal einen Blick auf die bereits bewältigte Strecke in Richtung Heuberg werfen. Nun geht es steil bergauf bis zum Feichteck und weiter zur Hochries (1568m), einem herrlichen Gipfel mit traumhafter 360°-Aussicht. Entscheiden Sie sich für die ebenere Variante führt Sie der Weg nachdem Sie das Ufer des Steichbachs verlassen haben nach links in den Kirchwald. Vorbei an der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung verläuft die SalzAlpenTour in Richtung Süden. Die beiden Wege treffen kurz nach den Daffnerwald Almen wieder aufeinander.

Etappe 3. Die dritte Etappe der vierteiligen Rundtour hat ihren Startpunkt bei der Bergstation der Hochriesbahn. Schon am Anfang eröffnet uns diese Wanderung ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Dörfer des Chiemgaus. Nachdem wir über einen schmalen Weg ein Stück durch Kuhweiden bergab gewandert sind, führt uns diese Tour an der Riesen-Alm und an der Riesen-Hütte (derzeit nicht bewirtschaftet) vorbei. Diese große Lichtung eignet sich ideal für eine kurze Rast oder für eine Jausenpause. Wir wandern durch helle Wälder und kommen zu einer weiteren großen Weide, an der sich die Hof-Alm und die Holzstube befinden. Von hier aus wandern wir immer weiter durch den Wald bis wir schließlich entlang des "Entschleunigungsweges" der Gemeinde Aschau mit seinen vielen kleinen Stationen nach Aschau gelangen. Ein Abstecher kurz vor Aschau nach Hohenaschau lohnt sich. Das Schloss Hohenaschau mit seiner Falknerei sind sehr sehenswert.

Etappe 4. Wir starten unsere SalzAlpenTour an der Tourist Information in Aschau im Chiemgau. Ein kleines Stück geht es die Hauptstraße entlang, danach biegen wir links in Richtung Kirche ab. Wir überqueren die Prien und gehen geradeaus zum Sportplatz weiter. Davor biegen wir jedoch rechts ab und gehen am Rande der Siedlung bis zu den beiden schönen Villen (links). Durch die Wiese gehen wir an ihnen vorbei und folgen dem Wegweiser nach Pölching. In Pölching angelangt biegen wir rechts ab und passieren den Dreilindenhof. Ein kleines Stück weiter biegen wir links ab und kommen auf einen Schotterweg. Diesem Weg folgen wir bis nach Fellerer, wo wir in den Wald kommen und an der Straße links weitergehen. Gleich darauf biegen wir rechts in Richtung Frasdorf ab. Nun verläuft der angenehme Weg immer wieder über Wiesen und Felder und Stückweise durch den Wald. Wir gelangen an einen schönen Rastplatz mit Kreuz, gehen durch ein kleines Waldstück und kommen zu einer Kapelle. Gleich nach der Kapelle befindet sich eine Hütte auf der Wiese, wir passieren sie und wandern weiter über die Wiese. Nun geht es immer geradeaus, bis wir an der Staatsstraße ankommen. Wir folgen deren Verlauf für wenige Meter und biegen am Rastplatz links in den Wald ab. Zu Beginn des kleinen Waldstückes zweigt unser Weg links ab und führt leicht bergauf, um sich schließlich über ein Wiese und ein Bächlein schräg bergauf Richtung Haslau zu schlängeln. Die Ortschaft Ebnat lassen wir rechts unter uns liegen. Bis zur Ortschaft Sagberg (Bauernhof und Pension) geht’s jetzt einige Hundert Meter steil bergauf auf einer alsphaltierten Fahrstraße. Ab hier wandern wir mehr oder weniger eben durch alte, mehrmals von Viehweiden unterbrochene Bergmischwälder. Bei der letzten kleinen Weidefläche, dem „Karl-Ried“, folgen wir der Forststraße, die uns rechts abbiegend zunächst leicht bergauf, dann steil bergab zur „Zellbodenstraße“ bringt. Hier biegen wir rechts ab und folgen der Straße etwa 300 m, leicht bergab und umrunden dabei den „Zellerbauern“. Kurz bevor sich die Forststraßen teilen, biegen wir scharf links ab und wandern an der Rückseite des Bauernanwesens vorbei steil bergauf. Ein junger Laubwaldbestand spendet Schatten, sodass wir in Kürze bei der Kapelle der Schmiedalm angelangt sind. Wir überqueren die Alm und halten uns rechts in Richtung Winterstubn. Nachdem wir die Winterstubn halb umrundet haben, gelangen wir auf eine Forststraße, biegen aber sogleich in einen Waldweg ein, der uns abermals bergauf führt. Hier wandern wir nun durch einen schönen Bergwald mit alten Tannen und Fichtenbäumen bis wir eine Lichtung erreichen. An der Lichtung biegen wir links auf die Forststraße ab und folgen dieser. Der Weg führt nun in Richtung Mittelstation und Kräuterwiesen-Alm. An der Kräuterwiesenalm biegen wir links ab und wandern am Haberbach entlang bis zur Heißn- und weiter zur Käseralm. Nach der Käseralm folgen wir dem Wanderweg zur "Kräuterhexe" und gelangen so zur Mittelstation der Hochriesbahn. Wir gehen unter der Seilbahn hindurch, passieren im Wald einige große Findlinge und biegen vor einer Almwiese rechts ab. Nun geht es ein kurzes Stück durch den Wald, bevor wir abermals eine Almwiese erreichen. Wir überqueren diese unter den wachsamen Augen neugieriger Kühe und gehen ein letztes Stück auf der Forststraße, am Bikepark vorbei, bis nach Samerberg.

Wegbeschreibung

Etappe 1. Die erste Etappe der Chiemsee-Alpenland-Tour startet in der idyllischen Ortschaft Samerberg, genauer an der Talstation der Hochriesbahn. Wir wandern rechterhand am Tennisplatz vorbei bis wir die schmale Straße erreichen, folgen dieser in nördlicher Richtung für einige Meter und biegen dann links (vor der Ortstafel) in einen Feldweg ein. Wir folgen dem Feldweg bis zu einem Bildstock, an welchem wir links abbiegen. Nun geht es einige Zeit am Waldrand entlang, wir passieren ein Kreuz, halten uns rechts und gelangen so zum Steinbach.

Am Steinbach angekommen, wandern wir rechts weiter (immer direkt am Ufer des Steinbachs entlang). Vor einer kleinen Brücke, biegen wir links ab und gelangen so zum Naturbad Samerberger Filze. Nach dem Bad wandern wir in den Wald hinein und erblicken nach dem kleinen Waldstück bereits unser erstes Zwischenziel: Törwang. Wir passieren eine Kapelle und überqueren die Samerstraße um ins Ortszentrum von Törwang zu gelangen. An der nächsten Straße biegen wir links ab und gehen bis zur Kirche weiter. Kurz nach der Kirche zweigen wir an einem schön verzierten, alten Bauernhaus rechts ab und wandern auf eine Anhöhe.

Dort gehen wir linkerhand weiter und gelangen so zur Aussichtskapelle Obereck. Wir durchqueren die Ortschaft Obereck und kommen nach Unterleiten. Hinter Unterleiten biegen wir rechts auf die Straße ab, halten uns aber gleich darauf wieder links (Richtung Wiesholz). Wir überqueren die Wiesen rund um Wiesholz und tauchen danach in den Wald des Dandlbergs ein. Im Wald angekommen halten wir uns rechts und wandern nun eine längere Zeit geradeaus durch den dunklen Fichtenwald. Einige Zeit später ist linkerhand die Dandlbergalm angeschrieben und wir halten uns immer nach diesen Schildern. So erreichen wir nach einigen Höhenmetern Aufstieg die schöne Dandlbergalm mit ihrem herrlichen Ausblick ins Tal.

Nach der Dandlbergalm wandern wir in westlicher Richtung bis nach Schilding, von wo aus man bereits die Roßholzener Kirche sehen kann - unser nächstes Ziel. Vorerst aber durchqueren wir Schilding. Erst biegen wir rechts, dann links ab und wandern über eine Wiese in eine bewaldete Senke hinein. Auf der gegenüberliegenden Seite kommen wir jetzt nach Roßholzen. Wir gehen zwischen dem Moarhof und der Kirche hindurch und gelangen auf die Hauptstraße (RO9).

An der Hauptstraße gehen wir nach rechts und dann gleich wieder nach links in Richtung Ziffer-Alm. Hier erklimmen wir nun gute 100 Höhenmeter bis zur Ziffer-Alm. Links an der Ziffer-Alm vorbei queren wir die Almwiese in Richtung des einzeln stehenden Baumes rechts nach unten und gelangen zum einem Weidezaun. Durch diesen hindurch orientieren wir uns Richtung der Häuser von Obersulzberg. Wir überqueren die Straße und gehen durch den großen Hof hindurch, dahinter links zu einem Weidegatter, gehen bis zum Waldesrand und halten uns im und nach dem Wäldchen rechts um dann links zwischen zwei Weiden hindurch zu einem Güterweg dem wir rechterhand folgen. Auf der Straße durch Untersulzberg und anschließend links nach unten weiterwandern. Achtung: Mitten im Wald zweigt die SalzAlpenTour plötzlich links in einen schmalen Waldweg ab! Auf dem Fußweg Richtung Nußdorf überqueren wir noch einmal eine Straße, biegen dann rechts ab und kommen so an den altbekannten Steinbach, der hier schon wesentlich breiter geworden ist. Der letzte Abschnitt der Tour verläuft immer am Steinbach entlang (Auf welcher Uferseite man gehen möchte, kann man sich aussuchen).

Etappe 2. Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz in Steinbach und wandern von dort aus Richtung Osten am Steinbach entlang. Bei Steinschmid überqueren wir diesen und halten uns links. Kurz darauf zweigen wir rechts ab und wandern auf einem schmalen Weg durch den hellen Wald. Nun gehen wir in südlicher Richtung weiter, biegen einmal links auf eine Schotterstraße ab, der wir für ein kleines Stück folgen um dann wieder rechterhand in den Wald abzuzweigen.

Ab hier beginnt unser Aufstieg auf den Heuberg (1338m). Auf einem Waldweg, entlang der Kindlwand, gelangen wir zur Bichler-Hütte, die sich auf 1024 Meter befindet. Obwohl diese Alpe nicht bewirtschaftet ist, eignet sie sich ideal für eine kurze Pause, da wir von hier aus eine traumhafte Aussicht auf das Tal und die umliegende Gegend haben. Wir wandern weiter bergauf und kommen zu einer großen Kreuzung im Wald, an welcher wir uns rechts halten (Richtung Heuberg).

Kurz unterhalb des Heuberges lichtet sich der Wald und wir wandern über eine schöne Almwiese bis zum Gipfel des Berges. Im Wald geht es wieder bergab, und wir erreichen nach kurzer Wanderung die Daffnerwald-Alm. Von hier aus wandern wir auf einer großen Almwiese weiter Richtung Süden, überqueren einen Bach und gelangen so wieder in den idyllischen Wald. Leicht bergab geht es weiter zur Euzenauer-Alm und zur Triesdorfer-Hütte.

Hinter der Triesdorfer-Hütte überqueren wir den Euzenauergraben und folgen dem Waldweg. Nur wenige Minuten später kommen wir an eine Abzweigung, wo wir uns rechts halten und am Forstweg weitergehen. Wir folgen dem Wegeverlauf in eine enge Linkskurve, halten uns auch an der darauffolgenden Abzweigung links und erreichen so die Wagner-Alm. Danach folgt ein steiles Stück im Auer-Wald, bis wir zum Feichteck, mit der gleichnamigen Alm kommen. Bei der nächsten Kreuzung halten wir uns links Richtung Nordosten und umrunden den Karkopf (1496m). An der Nordseite des Karkopfes biegen wir rechts und danach sofort wieder links ab. Auf diesem schönen Höhenweg bleiben wir nun bis zu unserem Ziel, dem Gipfel der Hochries (1568m).

Etappe 3. Die dritte Etappe der vierteiligen Rundtour hat ihren Startpunkt an der Bergstation der Hochriesbahn. Schon am Anfang bietet diese Etappe schon einen tollen Ausblick auf die umliegenden Ortschaften und Berge. Bei der Bergstation wählen wir den linken Weg, der uns über einen schmalen Pfad Richtung Riesen-Hütte führt. Zwischen Latschen und Almwiesen führt uns die Wanderung bergab zu einer großen Weide. Wir wandern durch ein kleines Tal zwischen dem Riesenberg (1449m) auf der linken Seite und dem Spielberg (1440m) auf der rechten Seite. Dort passieren wir zuerst linkerhand die Riesen-Alm, neben der sich eine kleine Kapelle befindet, und nur wenige Gehminuten weiter die Riesen-Hütte (derzeit nicht bewirtschaftet). Dieses große Areal eignet sich ideal für eine kurze Rast oder Brotzeitpause.

Von hier aus nehmen wir den Schotterweg weiter ins Tal und wandern so ein Stück durch einen hellen Mischwald. Wir kommen zu einer Gabelung uns halten uns rechts, um neben einem Flussbett einem Waldpfad zu folgen. Dieser Waldweg geht wieder in einen Schotterweg über und nur ein kurzes Stück später gelangen wir wieder auf eine große Weide, an der sich auf der linken Seite, etwas weiter unten die Holzstube befindet.

Bei der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts und wandern so an der Hof-Alm vorbei. Wir lassen die Hofalm links hinter uns, gehen ein kurzes Stück neben einer mit Stacheldrahtzaun abgezäunten Wiese entlang, bis wir rechts abbiegen und wieder in den Wald eintauchen. Kurz vor einer kleinen Lichtung halten wir uns links und halten uns aber auf dieser Wiese rechts. Nur eine kurze Weile später kommen wir schließlich aus dem Wald heraus und wandern nun am letzten Teil unserer Etappe auf dem "Entschleunigungsweges" der Gemeinde Aschau entlang.

An diesem Weg befinden sich einige nette Stationen, die zu einer kurzen Rast einladen und vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Auf diesem letzten Stück unserer Etappe haben wir einen tollen Ausblick auf die Gemeinde Aschau und deren wunderschöne Kirche. Schließlich biegen wir rechts auf einen Wiesenweg Richtung Pölching ab und gehen durch eine Siedlung.

Bei der Kreuzung biegen wir rechts ab, um gleich wieder links in einen Wiesenweg abzuzweigen. Wir folgen einer Asphaltstraße durch Aschau und biegen an der großen Gabelung rechts auf die Zellerhornstraße und kurz danach links auf die Schulstraße ab. Wir kommen an eine Brücke, die über die Prien führt, zweigen nach dieser Brücke rechts auf die Bahnhofstraße ab und folgen der Straße bis zur Tourist-Information von Aschau.

Etappe 4. Wir starten unsere SalzAlpenTour an der Tourist Information in Aschau im Chiemgau. Ein kleines Stück geht es die Hauptstraße entlang, danach biegen wir links in Richtung Kirche ab. Wir überqueren die Prien und gehen geradeaus zum Sportplatz weiter. Davor biegen wir jedoch rechts ab und gehen am Rande der Siedlung bis zu den beiden schönen Villen (links). Durch die Wiese gehen wir an ihnen vorbei und folgen dem Wegweiser nach Pölching.

In Pölching angelangt biegen wir rechts ab und passieren den Dreilindenhof. Ein kleines Stück weiter biegen wir links ab und kommen auf einen Schotterweg. Diesem Weg folgen wir bis nach Fellerer, wo wir in den Wald kommen und an der Straße links weitergehen. Gleich darauf biegen wir rechts in Richtung Frasdorf ab. Nun verläuft der angenehme Weg immer wieder über Wiesen und Felder und Stückweise durch den Wald. Wir gelangen an einen schönen Rastplatz mit Kreuz, gehen durch ein kleines Waldstück und kommen zu einer Kapelle.

Gleich nach der Kapelle befindet sich eine Hütte auf der Wiese, wir passieren sie und wandern weiter über die Wiese. Nun geht es immer geradeaus, bis wir an der Staatsstraße ankommen. Wir folgen deren Verlauf für wenige Meter und biegen am Rastplatz links in den Wald ab. Noch vor Durchquerung des kleinen Waldstückes zweigt unser Weg links ab und führt leicht bergauf, um sich schließlich über einen Wiesenhang Richtung Haslau zu schlängeln. Die Ortschaft Ebnat lassen wir rechts unter uns liegen und freuen uns über den schönen Ausblick auf Frasdorf bis zur Kirche St. Florian. Zum Weiler Sagberg geht’s jetzt einige Hundert Meter steil bergauf auf einer asphaltierten Fahrstraße, wir werden dafür aber mit einer grandiosen Aussicht auf Frasdorf, den Chiemgau und bis zum Chiemsee belohnt.Ab hier wandern wir mehr oder weniger eben durch alte Bergmischwälder, welche mehrmals von lichten, teils mit alten Hütten bestandenen Viehweiden unterbrochen sind. Bei der letzten kleinen Weidefläche, dem „Karl-Ried“, folgen wir der Forststraße, die uns rechts abbiegend zunächst leicht bergauf, dann steil bergab zur „Zellbodenstraße“ bringt. Hier biegen wir rechts ab und folgen der Straße etwa 300 m, leicht bergab und umrunden dabei den „Zellerbauern“. Kurz bevor sich die Forststraßen teilen, biegen wir scharf links ab und wandern an der Rückseite des Bauernanwesens vorbei, steil bergauf. Ein junger Laubwaldbestand spendet Schatten, sodass wir in Kürze bei der Kapelle der Schmiedalm angelangt sind, die sicher einen Blick wert ist. Wir überqueren die Alm und halten uns dann rechts in Richtung der so charakteristischen und schön gelegenen Winterstubn. Nachdem wir die Winterstubn halb umrundet haben, lohnt sich ein Blick zurück über das schöne Almgebiet bis zu den Felsen der Kampenwand, sicher einer der unvergesslichsten Ausblicke auf dieser Tour und wir gelangen auf eine Forststraße. Hier biegen wir aber sogleich in einen Waldweg ein, der uns abermals bergauf führt. Hier wandern wir nun durch einen schönen Bergwald mit alten Tannen und Fichtenbäumen bis wir eine Lichtung erreichen.

An der Lichtung biegen wir links auf die Forststraße ab und folgen dieser. Der Weg führt nun in Richtung Mittelstation und Kräuterwiesen-Alm. An der Kräuterwiesenalm biegen wir links ab und wandern am Haberbach entlang bis zur Heißn- und weiter zur Käseralm. Nach der Käseralm folgen wir dem Wanderweg zur "Kräuterhexe" und gelangen so zur Mittelstation der Hochriesbahn. Wir gehen unter der Seilbahn hindurch, passieren im Wald einige große Findlinge und biegen vor einer Almwiese rechts ab. Nun geht es ein kurzes Stück durch den Wald, bevor wir abermals eine Almwiese erreichen. Wir überqueren diese unter den wachsamen Augen neugieriger Kühe und gehen ein letztes Stück auf der Forststraße, am Bikepark vorbei, bis nach Samerberg.

Ausrüstung

Festes und bequemes Schuhwerk wird auf dieser mehrtägigen Wanderung empfohlen.

Anfahrt

Von Salzburg kommend auf der A8 bis zur Abfahrt Samerberg fahren. Nun den Beschilderungen bis ins Ortszentrum von Samerberg folgen. Am oberen Ortsende befindet sich die Hochriesbahn.

Parken

Direkt an der Hochriesbahn gibt es einen großen Parkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Rosenheim aus gelangt man mit der Buslinie 9493 direkt bis zur Hochriesbahn/Samerstraße.
Schwierigkeit mittel
Länge50,09 km
Aufstieg 2699 m
Abstieg 2699 m
Dauer 18,30 h
Niedrigster Punkt496 m
Höchster Punkt1567 m
Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit

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Weitere Infos

Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG

Felden 10, 83233 Bernau am Chiemsee
Tel.: +49 8051 96555-0
Fax.: +49 8051 96555-30
info@chiemsee-alpenland.de

www.chiemsee-alpenland.de

Quelle

SalzAlpenSteig und -Touren e.V.

Autor

Kathrin Haas